Dein kleiner Anker im Alltag: Warum ich die Ujjayi-Atmung so liebe

Eine Hommage an die Ujjayi-Atemtechnik von der erfahrenen Yogalehrerin Daniela Heinßmann

Der Außenlärm lenkt mich immer ab, da kann ich nicht so richtig bei mir sein.

Diesen Satz sagte mir diese Woche eine Schülerin nach der Stunde, und ich konnte so sehr mit ihr fühlen. Wir Frauen kennen das doch alle: Selbst wenn wir uns mal die Zeit für Yoga nehmen, rattert im Hinterkopf der „Mental Load“. Was muss ich noch einkaufen? Haben die Kinder alles für morgen? Wann schaffe ich das Projekt im Büro?
Es ist oft verdammt schwer, sich von den Geräuschen im Außen und dem Lärm im eigenen Kopf zu lösen. Aber genau hier habe ich eine gute Nachricht für dich: Du musst diesen Lärm nicht mit Gewalt „wegmachen“. Du darfst ihm einfach etwas entgegensetzen, das dich sanft zurückholt.

Ich bin Daniela Heinßmann und ich bin nicht nur Yogalehrerin sondern auch hochsensibel, neurodivergent, ADHS-ler – die Worte und Beschreibungen mehren sich. Wie wahrscheinlich viele auf der Welt und in der Großstadt Berlin, habe ich lange gebraucht um zu verstehen, was in mir vorgeht. Die buddhistische Lehre und die Yogalehrerausbildung haben mir neben vielen anderen Aspekten sehr geholfen bei meinem Entwicklungsweg bis hin zum heutigen Verständnis für Achtsamkeit und Sein. Weil es mir so wichtig ist, dass die Menschen immer früher auf diesen Weg der Erkenntnis gelangen, was Ihnen gut tut, unterstütze ich mit meiner Arbeit sehr gern Kinder und Mütter.

Mein absoluter Geheimtipp den Lärm und Stress des Alltages zu entgehen und nicht in sich aufzusaugen ist die Ujjayi-Atmung. Für mich ist sie mein ultimatives Selfcare-Tool geworden – ein kleiner, unsichtbarer Anker, der mich immer wieder zu mir selbst zurückholt, egal wie laut die Welt gerade ist.
Das Besondere an Ujjayi ist nämlich: Du erschaffst dir dein eigenes Geräusch. Dieses sanfte Rauschen in deiner Kehle ist lauter als deine Gedanken und präsenter als das Ticken der Uhr an der Wand oder der Autos auf der Straße. Es ist, als würdest du dir für einen Moment Kopfhörer aufsetzen, die dich direkt mit deiner inneren Ruhe verbinden.

Aktuell haben wir Februar. Seit einigen Wochen halten wir die Winterkälte und das graue Wetter aus. Unser Gemüt ist schwer, wir müssen uns zum rausgehen und bewegen oft zwingen, weil wir keine Lust auf das kalte und triste Wetter haben.
Oft kippt zu dieser Zeit unsere Stimmung, wir sind etwas leichter reizbar, die Verspannungen nehmen zu, wir erkälten uns, die Kinder werden zappeliger und wir sind schnell genervt. All das lässt es uns noch schwieriger Fallen zu uns zu kommen und unsere Mitte zu fühlen oder einfach mal nur einen kurzen Moment zu entspannen.

Was ich sagen möchte:

Du bist mit deiner Stimmung und deinen Gefühlen gerade nicht allein.

Genau deshalb habe ich die Ujjayi-Atmung diesen Monat als unseren Anker eingeführt. In meinen Yoga-Kursen und Yoga-Pilates-Kursen werdet ihr im Februar mehr über die Ujjayi-Atmung lernen. Wir üben Sie gemeinsam und wenden Sie in den Stunden an. So kannst du die Atmung mit in deinen Alltag nehmen und für dich praktizieren, Zuhause, Unterwegs und in den Kursen.
Nutze die Ujjayi-Atmung als deinen Anker.

Was ist die Ujjayi-Atmung überhaupt?

Vielleicht hast du den Begriff schon mal in einer meiner Yogastunden gehört. Ujjayi klingt komplizierter, als es ist. Im Grunde verengen wir beim Atmen nur ganz leicht die Stimmritze im Hals. Dadurch entsteht dieses sanfte, reibende Geräusch, das mich immer an Meeresrauschen erinnert (manche nennen es auch die Darth-Vader-Atmung).
Dieses Rauschen ist wie ein Signal an dein Nervensystem: „Alles sicher, wir können einen Gang runterschalten.“ Dein Puls sinkt, Cortisol wird abgebaut und du kommst raus aus dem Stress-Modus.
Physiologisch gesehen bremst du den Atemstrom damit ganz leicht ab. Das gibt deiner Lunge mehr Zeit, den Sauerstoff aufzunehmen, und schickt gleichzeitig ein Signal an dein Nervensystem: „Alles sicher, du kannst entspannen.“

Und wie mache ich das jetzt genau?

Du musst dich dafür nicht verbiegen oder besonders beweglich sein. Du kannst es jetzt gerade direkt dort probieren, wo du sitzt oder stehst:

  1. Der Spiegel-Trick: Stell dir vor, du hast einen kleinen Handspiegel vor deinem Gesicht. Atme durch den Mund aus und versuch, ihn zu behauchen, damit er beschlägt. Es entsteht ein weiches „Haaaaah“-Geräusch tief in deiner Kehle.
  2. Mund zu: Jetzt machst du genau das Gleiche, lässt den Mund dabei aber locker geschlossen. Du atmest also durch die Nase ein und aus, behältst aber dieses sanfte „Hauchen“ hinten im Rachen bei.
  3. Rhythmus finden: Versuche deinen Atem weiter zu verlangsamen und so lang wie möglich, ein- und auszuatmen. Schließe deine Augen, so kannst du dich noch besser auf deinem Atem konzentrieren. Es geht nicht darum, besonders viel Druck zu erzeugen, sondern einen gleichmäßigen, feinen Atemfluss zu finden, der sich für dich gut anfühlt.

Was passiert körperlich bei der Ujjayi-Atmung?

Die Ujjayi-Atmung ist weit mehr als nur ein Geräusch. Sie ist ein mechanischer Hebel für deine Gesundheit.
Durch die sanfte Verengung der Stimmritze wird der Vagusnerv im Rachenraum stimuliert. Er ist die „Entspannungstaste“ deines Körpers. Dein Körper bekommt das Signal, dass er einen Gang runterschalten darf. Dein Puls sinkt, der Blutdruck reguliert sich und Stresshormone wie Cortisol werden abgebaut.
Dein Zwerchfell arbeitet tiefer. Das ist wie eine kleine Massage von innen für deinen Bauchraum – besonders gut, wenn Stress dir sprichwörtlich auf den Magen schlägt. Die tiefe Atmung massiert deine Verdauungsorgane und fördert die Durchblutung im Bauchraum. Das hilft bei einem „nervösen Magen“ und regt den Stoffwechsel an.
Du nutzt dein Atem-Volumen einfach besser aus. Das stärkt die Atemwege, wie Fitnesstraining für deine Lunge. Durch den leichten Widerstand beim Ausatmen werden deine Atemwege von innen heraus stabilisiert. Das ist eine ideale Prävention gegen Kurzatmigkeit und chronische Atembeschwerden.

Vielleicht hört sich das alles ganz schön sachlich an, aber das tut die Information. Ich habe versucht es anders zu verpacken für dich ^^
Ich kann dir versichern, diese Atmung ist kein Hexenwerk. Und selbst wenn du das Gefühl hast sie noch nicht richtig zu beherrschen, ist der Effekt dennoch bereits da. Versteif dich nicht zu sehr auf die richtige Technik. Versuche dich zu lösen und mehr zu spüren als zu lenken.

Psychosomatik: Wenn der Stress sich im Körper zeigt

Energetische Blockaden manifestieren sich oft in körperlichen Schmerzen. Die Ujjayi-Atmung setzt genau dort an, wo viele von uns den Alltag am meisten spüren:

1. Im Nacken (Energetisch: Kehl-Chakra / Vishuddha-Chakra)

Vor allem wir Frauen tragen die Last der Welt auf den Schultern, wir bürden Sie uns auf, wir trauen und nicht nein zu sagen. Ein blockiertes Kehlchakra zeigt sich oft durch chronische Nacken- und Schulterverspannungen oder einen „Kloß im Hals“. Die U3-Atmung vibriert sanft in diesem Bereich, löst die Muskulatur von innen und hilft dir dabei dich genau hier zu stärken.

2. Im Magen (Energetisch: Solarplexus-Chakra / Manipura-Chakra)

Der Bereich oberhalb des Bauchnabels ist unser Kraftzentrum, aber auch der Ort für Angst und Stress. Manifestiert sich hier eine Blockade, leiden wir unter Magenschmerzen oder Druckgefühlen. Die gezielte Zwerchfellbewegung der Ujjayi-Technik lockert diesen Raum auf und stärkt dein Selbstbewusstsein und dein inneres Feuer (Agni).

ChakraBild

Warum das gerade im Alltag so gut hilft

Gerade wenn es um uns herum laut oder hektisch wird, neigen wir dazu, die Luft anzuhalten oder sehr flach zu atmen. Die Ujjayi-Atmung gibt dir dein Gefühl von Kontrolle zurück. Es ist dein privates Meeresrauschen, dein persönlicher interner Rückzugsort, den du immer dabei hast.
Also probiere es doch einfach mal aus, wenn dein Kind den nächsten Vulkanausbruch bekommt oder dein Chef die wieder neue Termine on Top packt.

Wie und wann kann ich die Ujjayi-Atmung für mich nutzen?

1. In deinem Alltag

Stell dir vor, es ist 16 Uhr, die Kinder streiten, das Telefon klingelt und draußen ist es stockfinster. Dein erster Impuls ist vielleicht, die Luft anzuhalten oder genervt zu seufzen. Genau hier ist der Moment für deine Ujjayi-Atmung.
Du musst dafür nicht auf die Matte. Du stehst einfach nur da, spürst deine Füße auf dem Boden und nimmst drei tiefe Ujjayi-Atemzüge. Es verändert nicht die Situation im Außen, aber es verändert, wie du darauf reagierst.

Egal ob du im Bus sitzt, in der Warteschlange stehst, dein Kind gerade einen Moment des Ausbruchs hat oder du aufgeregt einem Meeting entgegensiehst – du kannst dich jederzeit damit erden, auch leise und ohne Ton. Für eine dezente Ujjayi-Atmung auf der Arbeit und in der Öffentlichkeit verenge die Stimmritze nur so minimal, dass das Rauschen wirklich nur in deinem eigenen Innenohr stattfindet. Konzentriere dich dabei auf den sanften Ton, das Gefühl im Rachenraum und die Atembewegung in dir. Schon 2 Atemzüge reichen oft aus, deinen Stresspegel drastisch runterzuschrauben.

yogaklasse in berlin weißensee
2. Bei der Yoga- und Meditationspraxis

Der Ton, der während der Ujjayi-Atmung entsteht unterstützt dich dabei, mehr bei dir zu sein. Oft driften deine Gedanken ab. Du schaust zu anderen in der Yoga-Klasse rüber, hörst die Autogeräusche der Straße oder bist in Gedanken doch wieder bei der Arbeit oder den Familien-To-Do´s. Deine Atmung und dein Ton holen dich wieder zurück zu dir auf deine Matte und in deinen Körper.

Möchtest du diese Praxis gemeinsam üben?
Dann komm gern diesen Monat zu einen meiner Kurse und üben gemeinsam.

FAQ: Was meine Schüler mich oft fragen

Frage: „Muss ich das Geräusch im Hals erzwingen?“
Antwort: Nein, es soll ein sanftes Gleiten sein, kein Pressen. Wenn es kratzt, nimm etwas Druck raus.

Frage: „Darf ich Ujjayi auch bei Erkältung machen?“
Antwort: Wenn der Hals entzündet ist, gönn dir Ruhe. Ujjayi ist Krafttraining; bei Infekten darfst du weich und passiv atmen.

Frage: „Kann ich das eigentlich auch mit meinem Kind zusammen machen?“
Antwort: Absolut! Gerade wenn es zu Hause mal wieder wuselig wird oder die Kinder nach einem langen Schultag gar nicht mehr zur Ruhe kommen, ist Ujjayi eine tolle spielerische Hilfe.

Wie praktiziere ich die Ujjayi-Atmung (Pranayama) gemeinsam mit meinem Kind?

Kinder lieben Bilder! Statt deinem Kind kompliziert etwas von „Stimmritzen-Verengung“ zu erklären und mit komplizierten Yoga-Worten um dich zu werfen, kannst du es so probieren:

  • Das fauchende Kätzchen: Probiert gemeinsam wie eine ganz kleine schnurrende Katze zu atmen oder wie ein kleiner Drache, der nur ganz wenig Rauch ausstoßen will.
  • Muscheln hören: Wenn ihr eine Muschel habt, könnt ihr am Ohr hören, wie ihr das Meer in der Muschel rauschen hören könnt. Versucht gemeinsam ein solches Rauschen im Hals zu machen.
  • Gemeinsames „Spiegel-Anhauchen“: Nehmt euch einen Spiegel und haucht den Spiegel an. Noch mehr Spaß macht es, wenn ihr danach Bilder auf der Spiegelfläche malen könnt. Achtung Sie verschwinden schnell, aber mit dem nächsten Hauchen, wird es wieder sichtbar. So könnt ihr auch Nachrichten umhersenden, wie Stille Post.
pranayama atemübung mit kindern

Mein Tipp: Nutzt es als kleines Abendritual vor dem Schlafengehen. Die gemeinsame Zeit, die Verbindung und die Übung helfen euch, den Tag loszulassen und das Nervensystem sanft auf „Schlafmodus“ umzustellen. Es ist oft viel effektiver als tausendmal zu sagen: „Schlaf jetzt bitte endlich ein!“

Lass uns gemeinsam tief durchatmen!

Deine Dani

Daniela Heinßmann

Daniela Heinßmann

Yogalehrerin und Expertin für Achtsamkeit und Bewegung im Familienalltag

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Dein ganz persönliches Selfcare-Ritual: Tauche ein in die Magie von Lorbeer und Rose!

Deine Rezept für Entspannung am Abend von Daniela Heinßmann, Yogalehrerin und Aromaberaterin aus Berlin

Hallo du wundervoller Mensch!

Kennst du das Gefühl, wenn der Alltag dich einfach verschluckt? Wenn der Kopf raucht, die Seele sich nach einer Umarmung sehnt und der Körper nach einer Auszeit schreit? Ich kenne es nur zu gut! Und genau deshalb möchte ich dir heute mein ganz persönliches Anker-Ritual vorstellen: Mein DIY-Badeöl „Mut & Liebe“, eine zauberhafte Kombination aus Lorbeer und Rose, die dich gleichzeitig erdet, stärkt und in tiefe Geborgenheit hüllt.

Ich bin Daniela Heinßmann, Yogalehrerin und Aromaberaterin aus Berlin. Ich unterstütze Frauen und Kinder dabei mehr Balance in Ihr Leben zu bringen. Ätherische Öle können uns dabei sehr unterstützen. Wenn du dich fragst, wie das geht, dann gebe ich dir mit diesem Blogartikel einen kleinen Ansatz.

Ein Abend in der Badewanne ist so viel mehr als nur ein Bad – es ist eine bewusste Pause, ein Moment des Innehaltens und der puren Selbstliebe. Und das Beste daran? Du kannst es ganz einfach selbst machen!

Warum diese Kombination dein Herz berühren wird: Die Power von Lorbeer und Rose

Bevor wir ins Rezept eintauchen, lass uns kurz über die Stars dieses Rituals sprechen: Lorbeer und Rose. Jedes dieser ätherischen Öle hat seine ganz eigene, faszinierende Wirkung, die in Kombination ein wahres Kraftpaket für Körper, Geist und Seele bildet.

Lorbeer (Laurus nobilis) – Der Wächter deiner Kraft

Schon in der Antike war der Lorbeerbaum heilig. Seine Blätter zierten die Häupter von Siegern, Dichtern und Kaisern. Und diese symbolische Kraft des Sieges, der Weisheit und des Schutzes trägt das ätherische Lorbeeröl noch heute in sich.

  • Für den Geist: Wenn du dich zerstreut oder unkonzentriert fühlst, kann Lorbeeröl dir helfen, wieder Klarheit zu finden. Es wirkt anregend auf den Geist, fördert die Konzentration und schenkt dir mentale Stärke. Stell dir vor, wie es dir hilft, deine Gedanken zu ordnen und mutig neue Wege zu gehen. Es ist wie ein sanfter Coach, der dir zuraunt: „Du schaffst das!“
  • Für die Seele: Auf emotionaler Ebene kann Lorbeeröl Mut machen und Ängste lindern. Es gibt dir das Gefühl, geerdet und geschützt zu sein, und unterstützt dich dabei, dich von alten Lasten zu befreien. Gerade wenn du das Gefühl hast, festzustecken, kann Lorbeeröl dir den nötigen Impuls geben, dich wieder zu bewegen.
  • Für den Körper: Körperlich ist Lorbeeröl bekannt für seine durchblutungsfördernden und wärmenden Eigenschaften. Es kann bei Muskelverspannungen oder müden Gliedern wohltuend wirken. Ein echter Allrounder! Außerdem wirkt Lorbeer belebend, reinigend und desinfizierend für deine Atemwege und ist so im Winter ein zusätzlicher Wegbegleiter in der Erkältungszeit.

Rose (Rosa damascena) – Die Königin der Geborgenheit

Die Rose, die unumstrittene Königin der Blumen, ist ein Geschenk für alle Sinne. Ihr betörender Duft ist nicht nur luxuriös, sondern auch tiefgreifend heilend für unsere Emotionen. Rosenöl ist eines der kostbarsten ätherischen Öle – ein einziger Tropfen enthält die Essenz von unzähligen Blütenblättern.

  • Für den Geist: Rosenöl ist ein wahrer Seelenstreichler. Es wirkt stimmungsaufhellend, beruhigend und kann helfen, Gefühle von Traurigkeit oder Angst zu lindern. Es ist wie eine warme Umarmung, die dich daran erinnert, wie liebenswert und wertvoll du bist.
  • Für die Seele: Vor allem aber ist die Rose bekannt dafür, das Herz zu öffnen. Sie fördert Mitgefühl, Selbstliebe und Vergebung. Wenn du dich emotional ausgelaugt fühlst oder dein Herz schwer ist, kann das Aroma der Rose dir helfen, Sanftheit und Heilung zu erfahren. Es ist das Öl der bedingungslosen Liebe.
  • Für den Körper: Auch für die Haut ist Rosenöl ein wahrer Schatz. Es wirkt regenerierend, feuchtigkeitsspendend und kann bei trockener oder reifer Haut Wunder wirken. Ein Bad mit Rose ist somit auch ein kleines Schönheitsritual!

Dein persönliches DIY-Badeöl „Mut & Liebe“ – Das Rezept

Die Kombination dieser beiden Öle ist einfach magisch. Der Lorbeer gibt dir Stärke, die Rose hüllt dich in Liebe ein. Und das Beste? Mit diesem Rezept verteilen sich die ätherischen Öle dank der Milch/Sahne wunderbar im Badewasser, pflegen deine Haut zart und duftintensiv, ohne einen öligen Film zu hinterlassen.

Das brauchst du:

  • 20 ml hochwertiges Mandelöl (oder ein anderes mildes Basisöl wie Jojoba- oder Aprikosenkernöl)
  • 5 Tropfen reines ätherisches Rosenöl (alternativ, falls zu teuer, eine 10%ige Rosenverdünnung, davon dann ca. 10 Tropfen)
  • 3 Tropfen reines ätherisches Lorbeeröl
  • 100 ml Vollmilch oder Sahne (der Fettgehalt hilft, die Öle zu emulgieren und pflegt zusätzlich)
  • Ein kleines Gefäß oder eine Flasche zum Mischen
  • (Optional: Kerzen, getrocknete Rosenblüten und frische Lorbeerblätter für die Optik, denn dein Auge entspannt mit)

So geht’s – Schritt für Schritt zu deinem Wohlfühlbad:

  1. Mischen: Gib das Mandelöl, das Rosenöl und das Lorbeeröl in dein Gefäß. Schüttle es gut, damit sich die Öle verbinden.
  2. Emulgieren: Füge die Milch oder Sahne hinzu und rühre oder schüttle alles noch einmal kräftig durch. Das ist wichtig, damit die ätherischen Öle sich später im Wasser verteilen und nicht nur an der Oberfläche schwimmen.
  3. Baden: Lass warmes Wasser in deine Badewanne laufen. Während das Wasser einläuft, gieße deine Öl-Milch-Mischung langsam dazu. So verteilt sie sich am besten.
  4. Dekorieren (optional): Zünde ein paar Kerzen ohne Duftstoffe an, streue ein paar getrocknete Rosenblüten und frische Lorbeerblätter ins Wasser. Das ist nicht nur wunderschön anzusehen, sondern verstärkt auch das sinnliche Erlebnis.
  5. Genießen: Steig in die Wanne, schließe die Augen und atme tief ein. Spüre, wie die Wärme dich umfängt, wie die Düfte deine Sinne beruhigen und wie die Kraft des Lorbeers und die Sanftheit der Rose in dich einströmen. Lehn dich zurück und lass einfach los.

Wichtiger Hinweis für deine Sicherheit!

Ich liebe die Kraft der ätherischen Öle, aber es ist wichtig, sie mit Respekt und Wissen anzuwenden:

Da Lorbeeröl sehr potent ist, sollte man es in der Schwangerschaft oder bei sehr empfindlicher Haut vorsichtig dosieren. Im Zweifelsfall oder bei bestehenden gesundheitlichen Beschwerden sprich bitte immer vor der Anwendung mit deinem Arzt, Apotheker oder einem erfahrenen Aromatherapeuten. Deine Gesundheit und dein Wohlbefinden stehen an erster Stelle!

Ich hoffe, dieser Artikel inspiriert dich dazu, dir bald selbst dieses wunderbare Ritual zu gönnen. Berichte mir doch in den Kommentaren, wie du dich danach gefühlt hast!

Wenn du mehr über Ätherische Öle und deren Anwendung erfahren möchtest, spreche mich gern persönlich an.

Wusstest du? Dieses Jahr findet am Frauentag ein Workshop zum Thema Ätherische Öle und Yoga statt. Unser entspanntes gemeinsames Treffen für mehr Ruhe und Entspannung mit deinem eigenen DIY für Zuhause.

Alles Liebe und eine entspannte Zeit!

Deine Dani

Daniela Heinßmann

Daniela Heinßmann

Yogalehrerin und Expertin für Achtsamkeit und Bewegung im Familienalltag

Die 7 Hauptchakren – Energetische Zentren

Ein Artikel von Daniela Heinßmann, Yogalehrerin und Chakratherapeutin aus Berlin

Was sind Chakren?

Energiearbeit Chakrabalance

Die sieben Hauptchakren und ihre Bedeutung

Wie beeinflussen die Chakren unser Leben?

ChakraBild

Methoden zur Harmonisierung der Chakren

Fazit

Dein Chakra-Selbsttest für zuhause

Auf dem Weg zur eigenen Balance begleiten uns die unglaublichsten Dinge!

Von Herzen

Deine Dani

Daniela Heinßmann

Daniela Heinßmann

Yogalehrerin und Expertin für Achtsamkeit und Bewegung im Familienalltag

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      Ätherische Öle

      Ein Fachbeitrag zur Erklärung der Art und Nutzung Ätherischer Öle von Daniela Heinßmann, Yogalehrerin, Energetikerin und Aromaberaterin

      Nutze Ätherische Öle zur Steigerung deines Wohlbefinden und Verbesserung deiner Gesundheit

      Die Welt der ätherischen Öle: Natürliche Kraft für Körper und Geist

      Hallo und schön, dass du hier bist!
      Mein Name ist Daniela Heinßmann und ich berate nicht nur Frauen die das Gefühl haben irgendwo stecken geblieben zu sein in Ihrem Leben oder Job, sondern auch Kinder und Familien. Mein Ziel ist dich bei mehr Balance im Alltag und Familienleben zu unterstützen. Meine Expertise für meine Arbeit ziehe ich aus einem abgerundeten Ausbildungsweg als Yogalehrerin und Medical Fitness Personaltrainerin sowie aus Spezialisierungen im Bereich Postnatal-Fitness, Kinderbewegung und Energetik.
      Mit diesem Blog möchte ich dir einen ersten Einblick in die Welt der Ätherischen Öle verschaffen.
      Melde dich gern, wenn du noch Fragen zum Thema hast 🙂

      Was sind ätherische Öle?

      Wirkung und Anwendung

      Sicherheitshinweise

      Dosierungsempfehlungen

      Empfehlung zur Dosierung für die Raumbeduftung

      Dosierung Ätherische Öle für Diffuser und Duftlampe
      Dosierung Ätherische Öle für die Hautanwendung

      Anwendungshinweise:

      Diese Empfehlungen dienen als allgemeine Richtlinie – jeder Mensch reagiert unterschiedlich auf ätherische Öle. Starte mit einer geringen Konzentration und passe sie individuell an.

      Ätherische Öle und Energiearbeit: Duft als Brücke zu innerer Harmonie

      Auf was sollte ich beim Kauf Ätherischer Öle achten?

      Lagerung und Haltbarkeit ätherischer Öle

      Energiearbeit Ätherische Öle

      Anwendung von ätherischen Ölen in der Energiearbeit

      Wie ätherische Öle die Yogapraxis bereichern

      Anwendungsmöglichkeiten während des Yoga

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        Training im Zyklus: Wenn die Form plötzlich „verschwindet“ (und warum das okay ist)

        Kennst du das? Du warst die letzten Wochen richtig gut drin, hast dich gesund ernährt, warst regelmäßig beim Sport und hast dich in deinem Körper so richtig wohl und zufrieden gefühlt. Und dann – von einem Tag auf den anderen – wachst du auf, schaust in den Spiegel und fragst dich: „Habe ich mir das alles nur eingebildet?“ Plötzlich ist da dieser kleine Blähbauch, der sich einfach unwohl anfühlt. Man zweifelt an sich selbst und fragt sich: „Wofür mache ich das eigentlich alles, wenn ich heute gefühlt wieder bei Null stehe?“

        Ich möchte dir heute sagen: Du hast dir nichts eingebildet. Dein Fortschritt im Training ist noch da. Es ist einfach nur dein Zyklus, der gerade sein eigenes Ding macht. Wir funktionieren in vier Phasen, und wenn wir lernen, diesen Rhythmus zu verstehen, verschwindet auch dieser Frust.

        1. Die Menstruationsphase: Zeit für Sanftheit

        Dein Körper: Der Hormonspiegel ist im Keller. Die Gebärmutter stößt die Schleimhaut ab. Das Bauch-Thema: Viele leiden unter dem typischen „Perioden-Bauch“. Durch Wassereinlagerungen und Entzündungsstoffe (Prostaglandine) bläht sich der Unterleib auf. Enge Kleidung fühlt sich jetzt an wie eine Qual.

        Das Gefühl: Die Hormone sind am Tiefpunkt, und obwohl du gesund isst, speichert der Körper Wasser. Dieser kleine „Perioden-Bloat“ ist kein Fett, sondern eine Reaktion deines Gewebes. Es ist völlig okay, wenn du dich jetzt unwohl fühlst und die Lust auf Bewegung fehlt. Bleibe in diesem Bereich deines Zyklus bei sanftem Training und fordere nicht zu viel.

        Dein Training: Jetzt ist Zeit für De-Loading. Dein Puls ist höher, deine Körperkraft geringer. Spaziergänge, leichtes Stretching oder sehr sanftes Mobility-Training sind ideal. Vermeide alles, was den intraabdominalen Druck (Druck im Bauchraum) erhöht.

        Yoga für dich:

        • Adho Mukha Virasana, Die Stellung des Kindes (weite Knie): Lass die Knie weit auseinander, damit dein Bauch ganz weich sinken kann. Hier gibt es keinen Druck, nur Entspannung für den unteren Rücken.
        • Supta Baddha Konasana, Liegender Schmetterling: Mit Kissen unter den Knien öffnest du sanft dein Becken. Es hilft dir, das Schweregefühl im Unterleib loszulassen.

        2. Die Follikelphase: Dein innerer Frühling

        Dein Körper: Die Periode ist vorbei, das Östrogen steigt an. Deine Energie kehrt zurück, die Wassereinlagerungen verschwinden und der Bauch wird wieder flach und fest.

        Das Gefühl: Die Blutung lässt nach, das Östrogen steigt und plötzlich fühlst du dich wieder wie du selbst. Der Bauch wird weich und flach, die Energie kehrt zurück. In dieser Phase deines Zyklus merkst du: Dein Training hat sich doch gelohnt!

        Dein Training: Dein Körper ist jetzt optimal auf Muskelaufbau eingestellt. Du bist koordinativ topfit und regenerierst schneller. Nutze diese Zeit für Krafttraining mit schweren Gewichten oder neue Sportarten.

        Yoga für dich:

        • Navasana, Das Boot (Navasana): Jetzt hast du wieder die Kraft und Lust, deine Körpermitte zu spüren.
        • Surya Namaskar, Sonnengrüße: Fließe dynamisch durch die Asanas und genieße die Leichtigkeit, die jetzt wieder da ist.

        3. Die Ovulationsphase: Das Energie-Hoch

        Dein Körper: Rund um den Eisprung erreicht das Östrogen (und oft auch Testosteron) sein Maximum. Du fühlst dich stark, attraktiv und hast am meisten Energie.

        Das Gefühl: Rund um den Eisprung bist du auf deinem Peak. Du fühlst dich stark und belastbar.

        Dein Training: Zeit für HIIT (High Intensity Interval Training) oder Sprints. Du bist auf deinem Leistungspeak. Aber Vorsicht: Die Hormone machen die Bänder und Sehnen etwas weicher – achte also besonders auf eine saubere Technik, um Verletzungen vorzubeugen.

        Yoga für dich:

        • Virabhadrasana II, Krieger II: Eine kraftvolle Standhaltung, die dir zeigt, wie stabil du eigentlich bist.
        • Bakasana, Die Krähe (Bakasana): Jetzt ist die beste Zeit für kleine Herausforderungen und Balance-Übungen.

        4. Die Lutealphase: Wenn die Zweifel kommen

        Dein Körper: Progesteron übernimmt das Kommando. Die Körperkerntemperatur steigt um ca. 0,5 Grad. Das Bauch-Thema: Kurz vor der Periode kommt der „Bloat“ zurück. Die Verdauung wird träger, Blähungen und PMS treten auf. Du fühlst dich schwerfälliger.

        Das Gefühl: Das ist die Phase, in der die meisten von uns anfangen zu zweifeln. Das Progesteron steigt, man schwitzt schneller, und der Bauch fühlt sich langsam wieder fester und aufgeblähter an. Du spürst wie sich dein Zyklus wieder verändert und du wieder eher Ruhe im Training benötigst.

        Dein Training: Fahr die Intensität langsam zurück. Dein Körper verbrennt zwar mehr Kalorien, ist aber weniger belastbar. Moderates Cardio (Laufen, Radfahren) ist super, um PMS-Symptome wegzuschwemmen.

        Mein Tipp: Erinnere dich in diesen Momenten daran, dass das reine Biologie ist. Dein Körper bereitet sich vor, er arbeitet. Das ist kein Rückschritt!

        Yoga für dich:

        • Viparita Karani, Beine an der Wand (Viparita Karani): Perfekt, um Wassereinlagerungen sanft auszuleiten und das Nervensystem zu beruhigen.
        • Janu Sirsasana, Sitzende Vorbeuge: Schenk dir selbst einen Moment des Rückzugs, wenn die Zweifel im Kopf zu laut werden.

        Sanfte Helfer für dein Wohlbefinden

        Um diesen kleinen Blähbauch und die Zweifel zu bändigen, kannst du deinen Körper ganz sanft unterstützen:

        Die kleine Tee-Apotheke:

        • Brennnesseltee: Mein absoluter Retter, wenn ich mich „schwammig“ fühle. Er hilft dem Körper, das Wasser sanft auszuspülen.
        • Fenchel-Anis-Kümmel: Er entspannt den Bauch von innen und löst das unangenehme Druckgefühl.
        • Frauenmantel: Unterstützt deine Hormone in der zweiten Zyklushälfte.

        Kleine No-Gos in der „Bloat-Phase“: Damit der Bauch nicht noch mehr spannt, verzichte ich in diesen Tagen auf stark gesalzenes Essen (bindet Wasser!) und Kohlensäure. Auch Rohkost am Abend lasse ich weg – gedünstetes Gemüse ist viel sanfter zu meinem Unterleib.

        Mein Fazit für dich

        Dieses Gefühl, sich plötzlich unwohl zu fühlen, obwohl man doch „alles richtig macht“, gehört leider dazu. Aber es ist nur eine Phase. Dein Körper leistet gerade wertvolle Arbeit im Hintergrund.

        Sei heute besonders lieb zu dir selbst. Du musst dich nicht in ein hartes Workout quälen, nur um dir etwas zu beweisen. Manchmal ist die sanfte Yoga-Einheit oder ein ruhiger Spaziergang genau das, was dich langfristig weiterbringt.

        Hast du dich auch schon mal gefragt, ob du dir deine Fitness-Erfolge nur eingebildet hast, wenn der Zyklus-Bloat zuschlägt? Du bist damit nicht allein! 🫶

        Hast du Fragen zum Thema oder Anregungen? Lass gern deinen Kommentar dar oder schreibe mich an.

        Herzliche Grüße

        Dani

        Kinder, Wachstumsschmerzen und andere wichtige Themen für Eltern

        Wusstest du, dass die Knochen bei Kindern schneller wachsen als Muskulatur, Bänder und Sehnen?

        Mit diesen Worten gestaltete ich heute meinen Kinderyoga AG Flyer. Dieser Fakt ist vielen Eltern nicht bewusst – kein Wunder, denn er gehört nicht zum typischen Schulwissen, sondern zum Fachwissen im Kindersport und in der kindlichen Bewegungsentwicklung.
        Viele Eltern stehen ratlos da, wenn ihr Kind über nächtliche Schmerzen in den Beinen klagt. Sind das Wachstumsschmerzen? Ist das normal? Und was kann wirklich helfen?
        Genau deswegen schreibe ich heute diesen Beitrag.
        Kleiner Spoiler, weiter unten gibt einen Link zu einem wertvollen PDF.
        Ich beantworte dir die wichtigsten Fragen rund um Wachstumsschmerzen bei Kindern, Bewegung im Wachstum und die Vorteile von Kinderyoga:

        1. Was bedeutet es, dass die Knochen schneller wachsen als die umliegenden Strukturen?
        2. Was sind Wachstumsschmerzen?
        3. Woran erkennst du Wachstumsschmerzen bei deinem Kind?
        4. Möglichkeiten der Schmerzlinderung bei nächtlichen Wachstumsschmerzen
        5. Kinderyoga-Übungsreihe: Abendritual zur Vorbeugung gegen Wachstumsschmerzen
        6. Auf was sollte ich beim Sport bei meinem Kind achten?
        7. Was genau sind eigentlich die Vorteile des Kinderyoga?
        8. Mehr über Yoga, Massage und Schmerzbehandlung

        Und wir beginnen mit der 1. Frage:

        1. Was bedeutet es, dass die Knochen schneller wachsen als die umliegenden Strukturen?

        Ganz einfach erklärt im Wachstum bildet sich der Knochen neu, der Knochen wächst und wird quasi länger. Dies ist quasi einer der ersten Prozesse des Wachstums im Körper, der im Knochen beginnt. Wenn der Knochen gewachsen ist, beginnt der Rest mitzuwachsen und zu dehnen, die Knochenhaut, die Bänder, die Sehnen, die Muskulatur, die Faszien.

        Da dieser Prozess nicht gleichzeitig geschieht, entstehen Spannungen: Der Knochen ist bereits ein Stück länger, während die umliegenden Strukturen noch „hinterherhinken“. Genau dieses Ungleichgewicht kann dazu führen, dass Kinder über Ziehen, Druck oder Schmerzen in den Beinen klagen. Oft passiert dies abends oder nachts – und viele Eltern kennen die Situation, wenn das Kind plötzlich weinend aufwacht und nicht erklären kann, woher der Schmerz kommt.

        Und damit sind wir eigentlich schon bei der nächsten Frage angelangt:

        2. Was sind Wachstumsschmerzen?

        Wachstumsschmerzen sind im Grunde ein völlig normaler Bestandteil des kindlichen Wachstums. Sie treten meist zwischen dem 2. und 12. Lebensjahr auf und zeigen sich typischerweise in den Beinen – vor allem in den Oberschenkeln, Schienbeinen und Kniekehlen. Medizinisch lässt sich dieser Schmerz nicht durch Entzündungen, Verletzungen oder Erkrankungen erklären, sondern durch das schnelle Wachstum und die damit verbundenen Spannungssituationen im Körper, wie vor beschrieben. Es ist zwar noch nicht tiefgehend erforscht, aber meiner Meinung nach, leiden vor allem sensiblere Personen stark unter den Schmerzen des Wachstums. Ich spreche da aus persönlicher Erfahrung, was mich betrifft und auch meinen Sohn. Bezeichne uns wie du magst: neurodivergent, hochsensibel, ADS, ADHS, irgendwo in diesem Spektrum bewegen wir uns. Aber auch Personen im Autismusspektrum und anderen neurodivergenten Systemen werden vielleicht vermehrt Wachstumsbeschwerden im Kindesalter wahrnehmen.

        3. Woran erkennst du Wachstumsschmerzen bei deinem Kind?
        • treten abends oder nachts auf
        • sind episodisch und kommen in Schüben
        • Schmerzen meist in Ruhe, nicht während Bewegung
        • tagsüber ist dein Kind meistens völlig beschwerdefrei
        • oft 3–4 Nächte hintereinander
        4. Möglichkeiten der Schmerzlinderung bei nächtlichen Wachstumsschmerzen:

        Vielleicht hast du bereits versucht, die Schmerzen mit deinem Kind auszusitzen und es wurde im Laufe der Nacht dann noch schlimmer. Vielleicht hast du schon versucht, Schmerzmittel zu geben und damit auch Erfolg gehabt. Aus persönlicher Sicht, kann ich dir empfehlen nach anderen Möglichkeiten zur Schmerzlinderung zu suchen, als Schmerzmittel, vor Allem, wenn Kind häufiger unter Wachstumsschmerzen leidet. Schmerzmittel können kurzfristig helfen, jedoch ist es sinnvoll, sanfte, wiederkehrende Methoden zur Schmerzlinderung zu nutzen.

        Hier eine Liste von Möglichkeiten der Schmerzlinderung bei nächtlichen Wachstumsschmerzen:
        • Yoga und Dehnung als Abendritual vor dem Schlafengehen. Schon 5 bis 10 Minuten reichen.
        • Massage als Vorsorge und auch Akutbehandlung.
        • Sanfte Wärme zur Durchblutungsförderung. Aus meiner Sicht auch eher vorbeugend als Akut.
        • Im Akutfall kann ich Beine hochlagern und sanft kühlen empfehlen. Achtung bitte keine Kühlakkus! Eher die Waden freilegen von Kleidung und Decke, Luft dran kommen lassen und vielleicht wenige Minuten einen Lappen auflegen. Dies Schafft Schmerzlinderung. Anschließend kann mit einer Massage weiter entgegengewirkt und die Durchblutung wieder verbessert werden.
        • Achte auf einen ausgeglichenen Calcium- und Vitamin-D-Spiegel, denn Nährstoffmangel kann die Beschwerden erhöhen.
        • Stress vermeiden bzw. entgegenwirken. Spreche mit deinem Kind über evtl. Sorgen und Ängste. Mach eine ruhige entspannte Geschichte oder Musik an.
        • PMR und autogenes Training, kann die Muskulatur und dem Kopf bei der Entspannung helfen.
        • Wenn du weißt, dass gerade ein Wachstumsschub besteht, weil die letzte Nacht bereits anstrengend war, versuche besondere Beanspruchung über den Alltag hinaus zu vermeiden.
        • Regelmäßige sportliche Aktivitäten und regelmäßiges Dehnen beugen vorsorglich vor.
        • Bei anhaltenden Beschwerden suche bitte einen Arzt auf um die Symptomatiken medizinisch abzuklären.
        5. Kinderyoga-Übungsreihe: Abendritual zur Vorbeugung gegen Wachstumsschmerzen

        Diese kleine Routine hilft, verspannte Beinmuskeln zu lockern, Wachstumszüge zu reduzieren und abends zur Ruhe zu kommen.

        1. Beinpendel (30 Sekunden pro Bein)
        Locker im Stand das Bein vor/zurück und seitlich schwingen.
        → Löst Spannungen in Hüfte, Oberschenkeln und Knien.

        2. Sitzende Beinrückseiten-Dehnung (20–30 Sekunden pro Seite)
        Ein Bein strecken, mit geradem Rücken sanft nach vorn beugen.
        → Dehnt die Oberschenkelrückseite – häufig betroffen bei Schmerzen.

        3. Wadenstretch im Fersensitz (2–3 Atemzüge)
        Zehen aufstellen, langsam Richtung Fersen setzen.
        → Entspannt Waden & Achillessehne, lindert nächtliches Ziehen.

        4. Schmetterlingssitz (20–30 Sekunden)
        Fußsohlen zusammen, Knie sanft „flattern“ lassen.
        → Lockert Leisten und Knieinnenseiten.

        5. Beine hoch an die Wand oder in die Luft (1 Minute)
        Rückenlage, Beine hochlegen.
        → Entlastet Beine, beruhigt das Nervensystem.

        6. Mini-Beinmassage (30 Sekunden)
        Von Oberschenkeln bis Füßen sanft ausstreichen.
        → Fördert Durchblutung und entspannt das Gewebe.

        6. Auf was sollte ich beim Sport bei meinem Kind achten?

        Kinder brauchen viel Bewegung. Umso Jünger dein Kind ist, umso mehr Bewegung wird benötigt. Und Bewegung meint nicht spazieren gehen, oder Treppensteigen. Bewegen mein vor allem freie Bewegung, ausdauernde Bewegung, muskuläre Bewegung, klettern auf dem Spielplatz, toben in der Pause, Fange spielen mit den Freunden oder durch das Gebüsch jagen. Zum Teil aber auch kontrollierte Bewegung zur expliziten Stärkung der Muskulatur, Sehnen, Bänder, Motorik und Hirnentwicklung. Weil dies eine bunte Mischung an Anforderungen ist, sollten wir auch darauf achten, eine bunte Mischung an Bewegungsangeboten zu stellen.

        7. Was genau sind eigentlich die Vorteile des Kinderyoga?

        Yoga ist eine sanfte und zugleich muskulär und kognitiv fordernde Art der Bewegung.
        Yoga kann durch Dehnung und Faszienarbeit die körperliche Entwicklung im Rahmen des Wachstums positiv beeinflussen und so zum Beispiel Wachstumsschmerzen und Fehlhaltungen entgegenwirken. Im sozialen Umfeld, ob in der Kita, in der Schule, mit Freunden oder auch in der Familie, können uns Gefühle, Emotionen und Gedanken überrennen. Mit jedem Jahr der Entwicklung lernen wir dazu, wir lernen aus Fehlern, und durch Nachahmung und nehmen Wissen aus allen Regionen auf und verarbeiten diese, so auch im Yoga. Hier können die Kinder lernen Emotionen wahrzunehmen und sich selbst wahrzunehmen. Sie können lernen äußere Einflüsse zu verstehen und auszublenden. Yoga ist nicht nur Bewegung, sondern auch Verständnis für die Welt und das Geschehen um uns herum und vor allem in uns. Mit Yoga wird die Wahrnehmung gestärkt und damit verbunden auch die Konzentration und die Fähigkeit der Selbstwahrnehmung, Selbstjustierung und Abgrenzung. Wieso Abgrenzung? Weil es wichtig ist mich kognitiv abzugrenzen um mich auf meine Aufgabe zu konzentrieren und weil es wichtig ist mich emotional abzugrenzen bzw. freizuhalten um nicht im Land der Emotionen und einem verzerrten Selbstbild unterzugehen. Dabei bedeutet Abgrenzung nicht allein zu sein oder keine Gefühle zu zeigen, sondern viel mehr sich selbst besser wahrzunehmen und die Dinge von außen anders wahrzunehmen, zum Beispiel zur Stärkung des Selbstbewusstseins und der positiven Energie.

        8. Mehr über Yoga, Massage und Schmerzbehandlung

        Möchtest du mehr über Techniken zur Vorbeugung von Wachstumsschmerzen erfahren oder lernen wie du die Yogaübungen oder Massagehandgriffe genau ausführst?
        Dann melde dich gern bei mir und vereinbare deinen Persönlichen Termin mit oder ohne Kind.

        Bitte beachte, dass dieser Artikel, keine ärztliche Diagnose oder Fachberatung und Untersuchung ersetzt. Anhaltende und wiederkehrende Beschwerden sollten medizinisch abgeklärt werden.
        Zur Behandlung der Schmerzen kannst du dir medizinischen Rat bei deinem Hausarzt, Kinderarzt oder Heilpraktiker einholen.

        Deine DIN A3 Photo Collage

        Hallo liebe Mamas, Papas und Kinder!

        Bist du auf der Suche nach einem ganz besonderen Geschenk für die Familie?
        Ich habe soeben eine A3 Photo Collage erstellt. Diese nutzen wir als Essunterlage. So haben wir eine ganz persönliche und noch dazu günstige Essunterlage. Das Kind freut sich riesig und all die Fotos vom Handy finden endlich Verwendung 🙂

        Du möchtest das auch? Kreiere jetzt dein ganz persönliches Geschenk für deine Familie.
        Lade dir hier einfach meine kostenfreie Canva-Vorlage herunter.
        Canva ist für alle kostenfrei nutzbar und auch als App auf dem Handy verfügbar.
        Wenn du deine Vorlage fertig gestaltet hast, lade es als PDF-Druck herunter. Ausdrucken kannst du es in einem A3-Drucker oder sonst auch verkleinert auf A4. Schneide die weißen Ränder deines A3 oder A4 ab und dann kannst du es laminieren oder im Kopierladen laminieren lassen.
        Achtung zum Laminieren, braucht es einen Rand von 5 bis 10mm, das heißt vom Ausdruck müssen mindestens diese 5 bis 10mm abgeschnitten werden, damit eine standardisierte Laminierungsfolie drum passt. Am besten, du druckst die Datei mit Seitenanpassung, so verhinderst du, dass die Fotos zu weit an den Rand rutschen.

        Ich wünsche dir viel Spaß beim Kreieren und deiner Familie viel Spaß mit dem Geschenk!

        Deine Dani

        Abnehmen, Ernähren und Fasten💫

        Vorerst wünsche ich dir ein frohes und gesundes neues Jahr!

        Und apropo gesund: Wie ist deine Ernährung zurzeit?

        Ich hoffe du hast die letzten Wochen genießen können.

        Oftmals ist die Weihnachtszeit nicht nur Familienzeit, sondern auch Zeit, die uns schnell stressen kann.

        Viele besorgen kurzfristig noch die letzten Geschenke oder setzen sich unter Druck mit der Deko oder dem Weihnachtsessen.

        Was gab es bei dir zu Essen?

        Fleisch, Süßes und Fleisch und Süßes?

        Du weißt, was ich meine. Ob es nun der übermäßige Zucker ist, das viele Fleisch oder die Wiener mit Kartoffelsalat und Mayonaise. All das ist weder gesund noch in Mengen gut für uns, unseren Körper, unser Gewicht, unseren Fettgehalt und unseren Basenhaushalt.

        Dazu noch Stress gepaart, verstärkt es nur die schlechten Symptome.

        Also kein Wunder, wenn du jetzt vielleicht mit Müdigkeit, Magenschmerzen, Blähbauch oder Aufstoßen zu tun hast. Denn all das sind mögliche Nebenwirkungen sowohl vom Stress als auch von ungesunder Ernährung im Übermaß.

        Über Ernährung lässt sich streiten, das steht fest. In meiner Ausbildung gab es Lehren über Lebensmittel und Vitamine sowie über Sattwigkeit. Ich habe mich schon über so viele Lebensmittel und Vitamine belesen, dass mir eines klar geworden ist:

        Egal, was du isst, esse es in Maßen. Damit ist nicht nur die Portionsgröße gemeint, sondern auch die Menge jeden Tag, jede Woche, jeden Monat.

        Das heißt ein paar Chips werden dich nicht umbringen, aber eine Tüte und das vielleicht regelmäßig schlägt sich schon in deiner Gesundheit nieder.

        Der eine wird schneller Nebenwirkungen feststellen, als der andere.

        Hast du ein Lebensmittel, was du regelmäßig zu dir nimmst? Täglich? Bei den meisten sind es Brot oder Kaffee oder Joghurt. All dies sind saure Lebensmittel, die deinen Säurehaushalt hochtreiben können. Aber auch Stress oder ein gestörter Hormonhaushalt können den Säure-Basen-Haushalt beeinflussen.

        Ein Saurer Haushalt, kann neben Magen-Darm-Problemen auch Hautunreinheiten, Abgeschlagenheit, Haarausfall oder Muskel- und Gelenkbeschwerden mit sich bringen. Das heißt nicht, dass du das nicht zu dir nehmen darfst, sondern dass es wichtig ist sich zu maßregeln und ein Gegengewicht zu nehmen, basische Lebensmittel, dazu regelmäßige Bewegung und Zeiten für sich und das, was du liebst.

        Ehrlicherweise bin ich bestimmt nicht immer das beste Vorbild für einwandfreie Ernährung. Auch ich habe Weihnachten zu viel Süßes gegessen. Aber genau deshalb finde ich es so wichtig, sich mit dem Thema zu befassen. Ich bin immer wieder am Lernen, wie man sich mit der Ernährung positiv beeinflussen kann. Bei mir zum Beispiel hat gute Ernährung auch einen Drang nach Sport und Natur und Achtsamkeit im Schlepptau. Und nun, nach der Weihnachtszeit ist es wieder soweit.

        Ich nehme meine Ernährung wieder unter die Lupe und werde mich wieder mit basischen Lebensmitteln befassen.

        Natürlich gibt es auch weitaus mehr Möglichkeiten sich mit der Ernährung zu beeinflussen. Es gibt diverse Möglichkeiten zu Fasten oder seine Ernährung umzustellen sowie auch Möglichkeiten der Entgiftung und der Reinigung.

        Geb´ mir gern Feedback, ob du Interesse an Rezepten und Informationen zu basischen Lebensmitteln und basischer Ernährung hast. Dann werde ich gern mal was dazu rumsenden 🙂

        Vorab sende ich dir gern erstmal einen Link zu basischen Lebensmitteln.

        Schau dir die Liste gern mal an und achte einfach mal die nächsten Tage auf deinen Essensplan.

        Wie ausgeglichen ist dein Speiseplan?

        Ich finde es immer wieder schwierig nicht in den Alltagstrott zu kommen. Doch es ist wichtig, sich gesund und ausgewogen zu ernähren, umso mehr freue ich mich immer über neue Rezeptideen.

        P.S. Meine Lieblings App dafür ist übrigens Eat Smarter, kostenlos verfügbar 😉

        Wenn du unabhängig von der Ernährung mal Lust auf Sport und Bewegung hast oder gemeinsam Meditieren und deinen Atem erweitern möchtest, melde dich bei mir. 

        Kennst du eigentlich schon meine Meditation zum Streamen

        24/7 für dich verfügbar online und überall 🙂

        Bis dahin.

        Ich wünsche dir einen wunderbaren Start ins neue Jahr!

        Herzliche Grüße

        Daniela Heinßmann

        Outdoorsport

        Outdoorsport stärkt nicht nur deine Abwehrkräfte, sondern senkt nachweislich deinen Stresspegel.

        Hast du schonmal Sport im Freien gemacht? Sport im Park? Sport im Wald? Fahrradfahren? Joggen Walken? Wandern? Spazierengehen?

        Alle diese Sportarten haben eines gemeinsam:

        Sie nutzen die Kraft der Natur um dich zurück in dein Gleichgewicht zu bringen!

        Die Natur macht es uns leichter. Sie Unterstützt uns. Die Sonne liefert uns Vitamin D. Vitamin D ist neben der Beteiligung am Knochenstoffwechsel, wichtig für unser Immunsystem, einen ausgeglichenen Hormonhaushalt und schützt das Herzkreislauf-System.
        Prinzipiell kann man sagen, dass einem Sport an der frischen Luft auch leichter fällt, das hängt von diversen Faktoren ab.
        Zum einen hat die Natur eine Kraft, welche unser Urvertrauen stärkt und uns Selbstvertrauen, Gelassenheit und Stärke schenkt.
        Zum anderen ist die Sauerstoffaufnahme verbessert gegenüber dem Sport in Innenräumen. Die Sauerstoffaufnahme wird durch die frische Luft und bereits früh einsetzender Entspannung angekurbelt und verbessert.
        Die körperliche Bewegung und Aktivierung der Muskulatur führt zur Ausschüttung diverser Glückshormone Dopamin, Serotonin und Endorphine. Sonne und Natur unterstützen und verstärken die Bildung der Glückshormone.
        Hingegen wird der Cortisolspiegel, unser Stresshormon, durch die körperliche Aktivierung gesenkt. Auch hier wird Mutter Natur und Ihr Urvertrauen und unterstützt uns beim Abbau von Cortisol. Doch Achtung, wer betreibt und stundenlang Sport treibt, sich keine Pause gönnt und sich überansprucht, wird seinen Cortisolspiegel eher erhöhen und neuen Stress aufbauen.
        Noch etwas Gutes: Cortisol lässt unsere Konzentration sinken, führt zu Heißhungerattacken und Fetteinlagerungen. Das heißt, mit der Senkung unseres Cortisolspiegels erhöhen wir unsere Konzentration und verbessern automatisch unser Hungergefühl und schaffen einen Grundstein für eine gesunde Ernährung.

        Hier für dich die Fakten zum Outdoorsport nochmal zusammengefasst:
        • Stärkung Immunsystem
        • Bessere Konzentration
        • Bessere Stimmung
        • vermehrter Stressabbau
        • Sinn für Achtsamkeit
        • Wohlbefinden wird erhöht
        • Unterstützung Herz-Kreislauf-System
        • Unterstützung Knochenbau
        • Urvertrauen, Selbstvertrauen wird gestärkt
        • Maßregelung von Heißhungerattacken