Mein Kind ist ständig überreizt – was wirklich hinter emotionalen Ausbrüchen steckt

Hand aufs Herz: Kennst du diese Momente, in denen dein Kind plötzlich komplett ausrastet? Und du denkst ständig nur: „Wieso ist mein Kind ständig überreizt?

Nicht nur ein bisschen motzig. Nicht nur müde. Sondern so richtig.

Weinen. Schreien. Wut. Verzweiflung. Vielleicht mitten im Supermarkt, nach der Kita, im Kinderzimmer oder genau dann, wenn eigentlich Abendessen, Zähneputzen und Bett anstehen.

Und du stehst daneben und denkst vielleicht: „Was ist denn jetzt schon wieder los?“
Oder sogar: „Mein Kind rastet ständig aus und ich weiß langsam selbst nicht mehr weiter.“Viele Eltern kommen irgendwann an den Punkt, an dem sie denken: „Mein Kind ist ständig überreizt.“

Und ganz ehrlich? Damit bist du nicht alleine.

Ich glaube, nein ich weiß sogar, ganz viele Eltern kennen genau diese Situationen. Und ich glaube auch, dass viele oft viel zu schnell denken: Das Kind ist bockig, trotzig, schwierig oder will gerade einfach nicht hören.

Aber was, wenn dahinter etwas ganz anderes steckt?

Wenn das Nervensystem einfach voll ist und dein Kind ständig überreizt ist.

Kinder, die sehr emotional reagieren, die schnell explodieren oder scheinbar wegen Kleinigkeiten ausrasten, sind nicht automatisch „schlecht erzogen“ oder „zu viel“. Oft sind es Kinder, die unglaublich viel wahrnehmen. Sie nehmen Stimmungen wahr. Geräusche. Erwartungen. Regeln. Gruppendynamiken. Lautstärke. Übergänge. Reize. Druck. Und irgendwann ist dieses kleine System einfach voll. Dann kommt vielleicht noch Hunger dazu. Müdigkeit. Ein langer Kita- oder Schultag. Zu wenig Ruhe. Zu viele Termine. Zu viele Menschen. Zu viele Eindrücke. Und plötzlich reicht eine Kleinigkeit aus, damit alles kippt.

Das ist dann nicht unbedingt die Banane, die falsch geschält wurde.
Oder der Schuh, der nicht passt.
Oder das Nein zum zweiten Eis.
Das war oft nur der letzte Tropfen.

Gerade Eltern, die sagen „Mein Kind ist ständig überreizt“, beschreiben oft genau diesen Zustand: Das Nervensystem ihres Kindes ist dauerhaft voll und bekommt kaum noch echte Erholung. Um von solchen Situationen überreizt zu sein, muss dein Kind kein ADHS haben. Es hat einfach feine Antennen, die schnell überladen. Inwiefern ADHS oder andere Arten von Neuerodivergenz dahinter stecken, zeigt sich verbunden mit anderen Themen und unter Betrachtung des Ganzen. Zur Beurteilung dessen, kannst du dir auch Hilfe von einem Facharzt für Psychologie holen.

Aber bitte beachte: Egal, ob dein Kind ADHS oder eine andere Art von Neurodivergenz oder gar nichts davon:
Die Reaktion auf solche Situationen und Bedingungen sind gleich und sollten gleich betrachtet werden. Denn hier geht es nicht darum Arzt zu spielen, sondern unsere Kinder als Eltern oder Fachkräfte in Ihrer Selbst zu stärken und bei der Regulation zu unterstützen.

Mein Kind rastet ständig aus – oft steckt Überforderung dahinter

Wenn dein Kind gerade mitten in so einem emotionalen Ausnahmezustand steckt, hilft meistens kein langes Erklären. Auch kein Diskutieren. Kein „Jetzt beruhig dich doch mal“. Und oft auch kein lautes Schimpfen.

Was helfen kann, sind kleine Notfallhilfen:

  • Versuche, den Ort zu wechseln. Raus aus dem Chaos. Raus aus dem Geschäft. Raus aus dem vollen Zimmer. Raus aus der Situation, wenn es irgendwie möglich ist.
  • Sprich ruhiger, nicht lauter.
  • Reduziere Worte.
  • Gib deinem Kind weniger Reize, nicht mehr.
  • Manchmal hilft Nähe. Manchmal hilft Abstand. Und genau das ist wichtig: Nicht jedes Kind beruhigt sich gleich.

Einige Kinder brauchen den Arm. Einige Kinder brauchen Körperkontakt. Andere brauchen einen ruhigen Raum. Andere müssen sich erst einmal wegdrehen, unter eine Decke kriechen oder einfach für sich sein.
Das heißt nicht, dass du dein Kind alleine lassen sollst. Es heißt eher: Spüre hin.
Was braucht mein Kind gerade wirklich?
Braucht es mich nah? Braucht es mich still daneben? Braucht es Abstand, aber die Sicherheit, dass ich da bin? Braucht es einfach weniger Worte?

Manchmal ist genau das der Schlüssel: nicht sofort korrigieren, sondern erst einmal wahrnehmen.
Denn wenn dein Kind ständig ausrastet, steckt dahinter oft keine böse Absicht. Häufig steckt Überforderung dahinter.

Vorbeugen beginnt vor dem Ausraster

Natürlich geht es nicht nur darum, was du tust, wenn dein Kind schon explodiert ist. Noch wichtiger ist die Frage: Wann beginnt dieser Ausraster eigentlich wirklich? Denn meistens beginnt er nicht erst beim Schreien.

Oft gibt es vorher kleine Zeichen. Dein Kind wird unruhiger. Lauter. Klammeriger. Alberner. Gereizter. Es hört schlechter zu. Es stolpert über sich selbst. Es sucht Streit. Es zieht sich zurück.

Das sind oft keine „nervigen Phasen“, sondern erste Signale: Mein Kind ist ständig überreizt und braucht dringend eine Pause.
Und genau hier dürfen wir Eltern lernen, unser Kind besser zu lesen.

Emotionale Kinder brauchen mehr Pausen

Ich glaube, das ist einer der wichtigsten Punkte: Kinder brauchen Pausen.
Nicht nur Schlaf. Nicht nur Bildschirmzeit. Nicht nur „kurz mal ruhig sein“.
Sondern echte Pausen fürs Nervensystem.
Gerade Kinder, die starke emotionale Ausbrüche haben, sind oft tief überlastet, überreizt oder übermüdet. Und dann schieben wir sie manchmal von einer Situation in die nächste:
Kita – Spielplatz – Einkaufen – Freunde treffen – Abendessen – Bett.

Oder

Schule – Hort – Hausaufgaben – Sportverein – Verabredung – Noch schnell einkaufen – Abendroutine.

Und dann wundern wir uns, warum das Kind abends explodiert.
Aber ganz ehrlich: Das ist viel. Für viele Kinder ist das viel zu viel.

Wenn Eltern sagen „Mein Kind rastet ständig aus“, lohnt es sich oft, einmal ehrlich auf den Alltag zu schauen. Wie viele Reize erlebt dein Kind eigentlich jeden einzelnen Tag?

Nicht jede freie Zeit muss gefüllt werden

Natürlich darfst du dich am Nachmittag mit anderen Familien treffen. Natürlich darf dein Kind Freunde sehen. Natürlich darf es auf Geburtstage, Familienfeiern, Ausflüge oder auch mal auf den Indoor-Spielplatz.

Aber die Frage ist: Wie oft? Und was passiert davor und danach?
Wenn dein Kind sowieso schnell überreizt ist, dann braucht es vor und nach solchen Momenten Ruhe.
Vielleicht holst du dein Kind aus der Kita ab und gehst nicht direkt zum Spielplatzdate. Vielleicht geht ihr erst nach Hause oder zu zweit auf die Wiese oder dem Spielplatz, einen ruhigeren und vertrauten Ort. Vielleicht gibt es eine halbe Stunde Pause. Oder sogar eine Stunde Pause.

Pause=
Zeit zum Ankommen.
Zeit zum Runterfahren.
Zeit zum Spielen ohne Anleitung.
Zeit, um einfach nur zu sein.

Das klingt vielleicht banal. Aber für viele Kinder ist genau das der Unterschied zwischen „Ich komme durch den Tag“ und „Ich explodiere am Abend“.

Indoor-Spielplatz, Geburtstage und große Ausflüge

Indoor-Spielplätze, Freizeitparks, große Geburtstage, Familienfeiern oder lange Ausflüge sind für viele Kinder wunderschön.
Aber sie sind auch extrem reizintensiv. Laut. Voll. Bunt. Schnell. Viele Menschen. Viele Regeln. Viele Möglichkeiten. Viele Grenzen. Viele Gefühle. Und ja, natürlich darf dein Kind solche Dinge erleben.
Aber vielleicht nicht drei Tage hintereinander. Vielleicht nicht nach einer vollen Schulwoche. Vielleicht nicht direkt nach einem anstrengenden Kita-Tag und am nächsten Morgen wieder früh raus. Mach solche Dinge gerne zu etwas Besonderem. Nicht zu etwas, das ständig passieren muss. Und wenn ihr so einen Tag habt, dann plane danach Ruhe ein. Am selben Tag. Und am besten auch am nächsten Tag. Nicht direkt wieder die nächste Gruppe, der nächste Termin, das nächste Event.

Gerade wenn dein Kind ständig überreizt wirkt oder schnell emotional explodiert, sind diese Ruhephasen unglaublich wichtig.

Kinder brauchen Zeit, um Eindrücke zu verarbeiten.

Auch Schulkinder brauchen Pausen

Im Kita-Alter ist es manchmal noch leichter, Pausen einzubauen. Im Schulalter wird es oft schwieriger.
Schule ist laut. Schule fordert. Schule bedeutet Regeln, Leistung, soziale Dynamik, Konzentration, Hausaufgaben und oft lange Tage.
Viele Kinder sind erst am Nachmittag wirklich wieder zu Hause. Dann kommen vielleicht noch Hausaufgaben, Hobbys, Verabredungen und Familienalltag dazu. Und genau deshalb brauchen auch Schulkinder ungeregelte Zeiten.

Zeit ohne Druck. Zeit ohne „Jetzt mach noch schnell“. Zeit ohne Programm. Zeit, in der sie sich selbst wieder spüren können.

Denn den ganzen Tag über kommen äußere Einflüsse auf dein Kind zu. Regeln, Anforderungen, Stimmen, Erwartungen.

Wenn Kinder nie Zeit haben, sich selbst zu sortieren, fällt es ihnen schwer, bei sich zu bleiben.

ADHS-Symptome bei Kindern und andere Formen von Neurodivergenz

Natürlich bedeutet ein emotionales oder schnell überreiztes Kind nicht automatisch ADHS.

Aber gerade Kinder mit ADHS-Symptomen oder anderen Formen von Neurodivergenz sind oft deutlich schneller reizüberflutet.

Sie nehmen Reize intensiver wahr. Haben Schwierigkeiten, Eindrücke zu filtern. Spüren Emotionen oft stärker. Und geraten dadurch schneller in emotionale Ausbrüche.

Das kann sich ganz unterschiedlich zeigen. Manche Kinder werden laut und explosiv. Andere ziehen sich zurück. Andere weinen ständig. Andere wirken dauerhaft unruhig oder völlig erschöpft.

Und viele Eltern merken irgendwann: „Mein Kind ist ständig überreizt.“
Vielleicht trägst du selbst auch solche Anteile in dir. Vielleicht kennst du diese starke Emotionalität oder Reizüberflutung von dir selbst. Vielleicht hast du gelernt, damit umzugehen. Vielleicht aber auch noch nicht.
Und vielleicht fällt es dir deshalb besonders schwer, dein Kind in solchen Situationen zu begleiten.

Kinder dürfen lernen, sich selbst herauszunehmen

Ein wichtiger Lernschritt ist auch: Kinder dürfen lernen zu spüren, wann ihnen etwas zu viel wird.

Wann wird mir dieses Gespräch zu viel? Wann ist mir die Gruppe zu laut? Wann merke ich, dass ich gleich kippe? Wann brauche ich eine Pause?

Und dann dürfen sie lernen, sich aus solchen Situationen herauszunehmen.

Den Raum verlassen. Kurz allein sein. Aus der Gruppe gehen. Sich zurückziehen. Etwas Ruhiges tun.

Das ist nicht unhöflich. Das ist Selbstregulation.

Natürlich müssen Kinder das erst lernen. Und sie lernen es nicht, indem wir sagen: „Stell dich nicht so an.“
Sie lernen es, indem wir ihnen helfen, ihre Signale zu erkennen.

Und was ist mit uns Eltern?

Jetzt kommt aber der Punkt, der oft vergessen wird:

Damit wir Kinder gut begleiten können, müssen wir selbst überhaupt noch etwas halten können.

Wenn dein eigenes Nervensystem schon am Anschlag ist, ist es unfassbar schwer, ruhig zu bleiben, wenn dein Kind explodiert.

Vielleicht kennst du diese Emotionalität selbst. Vielleicht warst du auch schon immer sehr sensibel. Vielleicht kennst du Reizüberflutung. Vielleicht gibt es bei dir selbst ADHS-Symptome, Hochsensibilität, neurodivergente Anteile oder einfach eine starke innere Anspannung.

Vielleicht hast du gelernt, damit umzugehen. Vielleicht aber auch noch nicht. Und vielleicht triggert dich die Emotionalität deines Kindes genau deshalb so sehr.

Oder du kommst selbst gar nicht aus diesem Spektrum und verstehst einfach nicht, warum dein Kind so stark reagiert. Auch dann darfst du dir Unterstützung holen.

Denn du musst das nicht alles alleine herausfinden.

Du bist der Anker für dein Kind

Das klingt vielleicht erst einmal nach Druck, aber ich meine es sehr liebevoll:

Du bist der sichere Hafen für dein Kind.

Nicht, weil du immer perfekt ruhig sein musst. Nicht, weil du nie laut werden darfst. Nicht, weil du alles richtig machen musst.

Sondern weil dein Kind sich an dir orientiert.

  • Wenn du lernst, dich selbst zu regulieren, bekommt dein Kind eine Orientierung.
  • Wenn du dir Pausen erlaubst, lernt dein Kind, dass Pausen wichtig sind.
  • Wenn du Reize reduzierst, lernt dein Kind, dass es nicht immer weiter, schneller, lauter gehen muss.

Wenn du dein Kind nicht für seine Gefühle beschämst, sondern ihm hilfst, sie zu halten, lernt es Stück für Stück:
Ich bin nicht falsch. Ich brauche nur Unterstützung.

Was du als Mama für dich tun kannst

Wenn du selbst schnell überreizt bist, dann schau auch auf dich.

Nicht erst, wenn nichts mehr geht.

  • Baue Pausen in deinen Alltag ein.
  • Reduziere Reize, wo es geht.
  • Plane nicht alles zu eng.
  • Erlaube dir, Termine abzusagen.
  • Schaffe Übergänge.
  • Atme, bevor du reagierst.
  • Hol dir Unterstützung.

Denn nur wenn du auf dich achtest, kannst du auch auf dein Kind eingehen.

Und wenn du merkst, dass du allein nicht weiterkommst, ist das kein Scheitern. Es ist sogar ein ziemlich starker Schritt, dir Hilfe zu holen.

Mein Wunsch für dich

Ich wünsche mir, dass wir aufhören, emotionale Kinder nur als „anstrengend“ zu sehen.

Vielleicht sind sie anstrengend. Ja. Aber sie sind nicht falsch.

Oft sind es Kinder, die sehr viel fühlen, sehr viel wahrnehmen und noch nicht wissen, wohin mit all dem.

Und genau dafür brauchen sie uns. Nicht als perfekte Eltern. Sondern als Menschen, die bereit sind hinzuschauen.

Was braucht mein Kind wirklich? Was brauche ich selbst? Wo ist es zu viel? Wo fehlen Pausen? Wo brauchen wir Unterstützung?

Und vielleicht ist genau das der erste Schritt: nicht noch mehr Druck, nicht noch mehr Termine, nicht noch mehr Funktionieren.

Sondern mehr Raum. Mehr Ruhe. Mehr Verbindung. Für dein Kind. Und für dich.

Wenn du dir Begleitung wünschst

Wenn du merkst, dass dein Kind ständig überreizt ist oder dein Kind ständig ausrastet und du dir Unterstützung wünschst, begleite ich euch gerne.

Zum Beispiel im Eltern-Kind-Yoga, in einer persönlichen Begleitung oder in einem Mentoring.

Wir schauen gemeinsam, was dein Kind braucht, was du brauchst und wie ihr wieder mehr Ruhe, Verbindung und Stabilität in euren Alltag bringen könnt.

Daniela Heinßmann

Daniela Heinßmann

Yogalehrerin und Expertin für Achtsamkeit und Bewegung im Familienalltag

Die Beitragsbilder wurden auf Basis eigener Inhalte mit KI erstellt.
Das Profilbild stammt aus eigener Fotografie, Fotografin: Dana Karoline Stenner Fotomania Berlin.

Gesundes Essen im Familienalltag

Gesundes Essen im Familienalltag – Wie du ohne Stress Struktur in deine Küche bringst

Gesundes Essen im Familienalltag überfordert viele von uns und scheint oft schlichtweg nicht möglich.

Doch ist es tatsächlich nicht möglich mit Familie regelmäßig gesund zu kochen?
In diesem Blogartikel möchte ich auf unsere Probleme und Schmerzpunkte zum Thema gesund essen mit Kindern eingehen, dir Tipps mit an die Hand geben und ein paar clear facts mitgeben.

Essen kochen ist oft mehr als nur Zutaten in einen Topf zu werfen. Es ist Planung, Einkauf und Zeitmanagement – eine Aufgabe, die in den meisten Familien immer noch an uns Müttern hängen bleibt. Wenn der Alltag zwischen Job, Schule und Kita tobt, landen statt frischem Gemüse oft schnell eine Pizza oder der Lieferdienst auf dem Tisch. Aber: Gesunde Ernährung im Familienalltag muss keine Überforderung sein. Mit ein paar klaren Regeln und smarten Helfern schaffst du den Weg aus der Stressfalle.

Die Realität in deutschen Küchen: Wer kocht eigentlich?

Dass das Thema Ernährung und gesundes Essen im Familienalltag oft zur Belastungsprobe wird, ist kein Wunder, wenn man sich die Verteilung der Hausarbeit ansieht. Auch wenn wir uns modernere Rollenbilder wünschen, sprechen die Zahlen eine andere Sprache:

  • Die Koch-Statistik: Studien (wie die Nestlé-Ernährungsstudie) zeigen regelmäßig, dass in über 70 % der Haushalte überwiegend die Frauen für die Zubereitung der Mahlzeiten zuständig sind.
  • Der Gender Care Gap: Frauen leisten in Deutschland pro Tag im Schnitt 52,4 % mehr unbezahlte Sorgearbeit als Männer. Das umfasst nicht nur das Kochen, sondern auch das Mitdenken („Haben wir noch Milch?“), was den Mental Load massiv erhöht.
  • Fast-Food-Falle: Wenn es schnell gehen muss, greifen Familien häufiger zu Fertiggerichten. Etwa 30 % der Deutschen essen mindestens einmal pro Woche Fast Food oder Fertigprodukte, oft aus Zeitnot oder Erschöpfung am Feierabend.

Warum uns „neue“ Rezepte unter der Woche ausbremsen

Wer kennt es nicht: Der Alltag kann eintönig sein. Wir verharren in gewohnten Mustern mit gewohnten Gerichten, greifen aus Zeitmangel zum Burger, der Pizza oder den Nudeln. Und dann überkommt uns etwas.
Wir haben einen Moment Zeit, wir wollen einkaufen gehen, sind im Urlaub oder waren bei einer Freundin, die sich vorbildlich ernährt. Aus diesem Moment heraus entsteht der Wunsch nach Veränderung. Lass uns etwas ändern, einen richtig tollen und gesunden Essensplan machen. Du gehst einkaufen und bist glücklich. Doch dann hast du einfach keine Zeit zum kochen. Ein oder zwei Gerichte deiner Auswahl schaffst du zu kochen und dann kaufst du doch lieber spontan die Pizza und dein frisches Gemüse im Kühlschrank vergammelt. Und jetzt sage ich dir noch etwas: Du bist damit nicht allein!
Hier kommen wir zu häufigen Fehlern bei gesunder Ernährung und wieso wir dann scheitern:

  1. zu komplexe Gerichte
    Achte darauf, dass deine Zeit in der Küche realistisch eingeschätzt wird von dir und plane keine stundenlangen Küchenzeiten ein, wenn du diese eh nicht einhalten kannst.
  2. zu viele neue Gerichte
    Wir können es nicht abwarten neue Gerichte zu testen, aber neue Gerichte brauchen mehr Zeit als gewohnte Gerichte. Halte die am Wochenende Zeit für neue Gerichte oder vielleicht an einem Tag mit längerer Mittagspause im Homeoffice. Sicher kennst du bereits einige gesunde Gerichte, die du locker aus dem Ärmel zaubern kannst, wie Spinat mit Kartoffeln und Ei.
  3. zu viel auf einmal gekauft
    mit viel Essen baust du Druck auf, das unbedingt zu kochen, auch wenn etwas spontan dazwischen kommt oder läufst vielleicht auch Gefahr, dass Lebensmittel schlecht werden und du sie wegschmeißen musst. Geh lieber öfter einkaufen in der Woche, so hast du stets frisches Obst und Gemüse und setzt dich nicht selbst unter Druck. Noch dazu kannst du nach Appetit einkaufen und läufst nicht Gefahr nach 6 Tagen gar keine Lust auf die geplante Suppe zu haben.
  4. kein klares Konzept
    mit einem klaren Konzept, wer wann tatsächlich wieviel Zeit hat zum Kochen ohne die komplette Pause dafür zu nutzen und dann vielleicht keine Zeit mehr zum Essen zu haben oder die Pause gar zu überziehen, wirst du dir einiges an Stress ersparen.
  5. Einkaufen
    Du machst einen Einkaufszettel, wer kauft ein? Wie lange dauert es? Hast du die Einkaufszeiten in deinen Plan mit einkalkuliert? Wir bestellen tatsächlich mittlerweile regelmäßig unser Essen per Lieferdienst, das spart uns Zeit und ich kann auch mal spontan einkaufen, wenn mir auffällt „Ups… der Kühlschrank ist ja schon wieder leer.“

Strategien, die wirklich helfen für mehr gesundes Essen im Familienalltag (und was ich davon halte)

1. Vorkochen statt klassisches Meal Prep

Viele schwören auf Meal Prep, also das komplette Vorbereiten der Woche am Sonntag. Ganz ehrlich? Für mich war das oft zu starr. Ich habe keine Lust jeden Sonntag Stundenlang in der Küche zu stehen und es kam mir auch irgendwie eintönig vor. Noch dazu: Möchte man wirklich 6 Tage im Voraus kochen? Das überlasse ich natürlich ganz dir. Wie gesagt viele Menschen sind sehr zufrieden mit Meal Prep. Was bei uns aber tatsächlich super funktioniert: „Double Cooking“. Ich koche grundsätzlich die doppelte Portion und friere eine Hälfte ein oder wir essen sie am übernächsten Tag nochmal. Das schafft sofort einige freie Abende in der Woche.

2. Kochboxen als Inspirationsquelle, wie wyldr, hellofresh und co dich unterstützen

Dienste wie HelloFresh oder Marley Spoon können toll sein, um aus dem Trott auszubrechen. Sie liefern neue Ideen und einen Rhythmus. Du sparst das einkaufen, hast weniger Abfall, weil dir das Essen Portionsgenau geschickt wird. Wir persönlich haben mit voller Begeisterung Wyldr ausprobiert. Wyldr ist bio und bietet antientzündliche Ernährung ohne viel nach Rezepten zu suchen. Jede Woche bekommst du deinen personalisierten Essensplan vorgeschlagen. Aber Vorsicht: Mich persönlich hat der Druck, die frischen Boxen abarbeiten zu müssen, manchmal etwas gestresst. Zudem ist der Verpackungsmüll ein echtes Manko. Mein Fazit: Super als Impuls für einige Wochen, um den Rezept-Pool zu erweitern, aber für uns vor Allem aufgrund der Verpackungsberge keine Dauerlösung.

3. Zeitgewinn durch Lieferdienste

Wir sparen uns gern mal das Schlangestehen im Supermarkt. Früher haben wir bei Rewe online bestellt mit Abholservice um es noch am selben Tag zu bekommen, denn der reine Rewe Bestellservice dauert leider Tage, bis es bei dir ist. So lange kann ich dooch nicht vorplanen, das artet ja wieder in Stress aus ^^
Heute nutzen wir Dienste wie Knuspr teilweise auch Flink. Der große Vorteil: Man kann gezielt Bio-Produkte und regionale Lebensmittel wählen, ohne durch die Gänge hetzen zu müssen. Die Zeitersparnis ist die Liefergebühr allemal wert. So stehen wir nicht vor der Wahl wer einkaufen geht oder ob man es schafft kindfrei einzukaufen.

Das „Not-Essen“: Dein Sicherheitsnetz für gesunde Ernährung in der Familie

Druck entsteht immer dann, wenn der Plan scheitert. Deshalb brauchen wir „Sicherheiten“. Bei uns gibt es immer ein Not-Essen, das in maximal 5 bis 10 Minuten auf dem Tisch steht. Gern teile ich mit dir eine Auswahl meiner Notgerichte, die wir gern nutzen, wenn es mal schnell gehen muss. Quasi unser gesundes Fast-Food:

  • Ein fertiger Salat aus dem Kühlschrank bestückt mit Tunfisch oder weiterem Gemüse wie Tomaten oder Ei oder Käsestücke.
  • Dinkel-Nudeln mit hochwertigem Pesto und Käse.
  • Ein gesundes Gericht aus dem Tiefkühler (selbst vorgekocht!).
  • Eier mit Brot
  • Tiefkühlgemüse mit Reis oder Nudeln und einer schnellen Soße aus Sahne mit Kräutern oder Erdnussmus.
  • Oder ganz pragmatisch: Einmal im Monat bei Oma essen oder bewusst etwas bestellen. Freiheit bedeutet auch, mal nicht am Herd stehen zu müssen.

Der wahre Grund, warum die Küche kalt bleibt: Stressmanagement

Am Ende des Tages müssen wir uns ehrlich fragen: Scheitert die gesunde Ernährung wirklich an der Zeit – oder an unserer Energie?

Stress entsteht meistens dann, wenn wir unseren Tag so vollpacken, dass keine Luft zum Atmen bleibt. Wenn wir uns keine Auszeiten gönnen und unsere eigenen Grundbedürfnisse nach Ruhe ständig nach hinten verschieben, ist das Kochen am Abend oft das sprichwörtliche „EINE Ding zu viel“. Wir sind dann so im Überlebensmodus, dass wir uns nur noch ausruhen wollen und die Tüte Chips oder der Lieferdienst die einzige Rettung scheinen.

Gesunde Ernährung beginnt im Terminkalender, nicht im Kochtopf.

Indem du lernst, Sicherheiten in deinen Tag einzubauen und Auszeiten nicht als Luxus, sondern als Notwendigkeit zu betrachten, schaffst du die mentale Kapazität, die du für eine gute Ernährung brauchst. Wenn du innerlich zur Ruhe kommst, fühlt sich das Zubereiten einer Mahlzeit nicht mehr wie eine Last an, sondern kann sogar zu einem Moment der Achtsamkeit werden.
Gesundes Essen im Familienalltag beginnt also bei Achtsamkeit mit dir selbst.

Mein Appell an dich: Schau heute einmal kritisch auf deinen Tagesablauf. Was kannst du streichen, um dir 15 Minuten echte Pause zu schenken? Diese 15 Minuten Ruhe sind oft das beste Rezept für ein gesundes Abendessen.

Mein Angebot für dich: Als Yogalehrerin und Achtsamkeitstrainerin begleite ich dich sehr gern dabei deinen Alltag entspannter werden zu lassen. Ich unterstütze dich bei deinem Tagesplan, beim Abschalten und bei deiner Selfcare.

Beitragsbild Visualisierung mit KI-Unterstützung auf Basis eigener Inhalte und Fotos.

Yoga mit deinem Kind im Alltag – eine kleine Auszeit für euch beide

Der Alltag mit Kindern ist oft bunt, lebendig – und manchmal auch ziemlich voll.

Zwischen Schule, Terminen, Medien und To-do-Listen bleibt oft wenig Raum für das, was eigentlich so wichtig ist:

gemeinsame, bewusste Zeit.

Yoga kann genau das sein –
keine „extra Aufgabe“, sondern ein liebevoller Moment im Alltag.

Und das Beste:
Du brauchst dafür weder Vorerfahrung noch viel Zeit

Warum Yoga mit deinem Kind so wertvoll ist

Yoga bedeutet für Kinder nicht „still sitzen“ oder „richtig ausführen“.

Es bedeutet:

  • sich bewegen dürfen
  • sich ausprobieren
  • den eigenen Körper spüren
  • zur Ruhe kommen

Und für euch als Eltern-Kind-Team:

💛 Verbindung
💛 gemeinsames Erleben
💛 kleine Inseln im Alltag

Wie du Yoga einfach integrieren kannst

Du brauchst keine feste Stunde.

Schon kleine Momente reichen:

  • morgens 5 Minuten vor dem Start in den Tag
  • nachmittags als kleine Pause
  • abends zum Runterkommen

👉 Wichtig ist nicht die Länge, sondern die Qualität der Aufmerksamkeit.

Kleine Eltern-Kind Yogaeinheit

Diese Einheit kannst du direkt ausprobieren:

🐶 1. Der Hund (gemeinsam starten)

  • Hände und Füße am Boden
  • Po nach oben
  • Variante: Ihr schaut euch unter den Armen hindurch an

🐍 2. Die Schlange

  • Bauchlage
  • Oberkörper anheben
  • spielerisch: „Zischt wie eine Schlange“

🌳 3. Der Baum (Balance)

  • auf einem Bein stehen
  • Hände zusammen oder ausbreiten
  • gemeinsam: haltet euch an den Händen

🐸 4. Der Frosch

  • tiefe Hocke
  • kleine Sprünge möglich
  • bringt Energie & Spaß rein

🌊 5. Kleine Ruhephase

  • zusammen hinlegen
  • Hand auf Bauch
  • vielleicht sagen: „Spür mal, wie sich dein Bauch hebt und senkt“
Dein wichtigster Begleiter: Leichtigkeit

Es geht nicht darum, dass alles „funktioniert“.

Vielleicht lacht ihr.
Vielleicht wird es chaotisch.
Vielleicht macht dein Kind nur die Hälfte mit.
Und genau das ist völlig in Ordnung.

Yoga mit Kindern ist kein Programm – es ist gemeinsames Erleben.

Was Yoga noch ist

Yoga ist fühlen und genießen.

Sicher mach ihr einen Osterspaziergang?
Wenn ihr durch den Park oder den Wald lauft, nutze den Moment und fragt euch gemeinsam:

  • Was rieche ich?
  • Was sehe ich?
  • Welche Tier kann ich vielleicht sehen? Ameise, Vogel, Spinne?
  • Welche Pflanzen kann ich sehen? Duften diese?
  • Welche Geräusche kann ich hören? Wind, Vögel, Menschen, Autos?
  • Schließe deine Augen und spüre mal Schritt für Schritt hinein. Höre deine Schritte und spüre den Boden unter den Füßen.

Yoga ist Wahrnehmung. Kinder sind ganz aufmerksam. Wir Erwachsenen verlieren oft den Blick fürs Detail. Präge diesen Blick wieder. Raus aus dem Multitasking und rein ins fühlen. Unterstützt euch gemeinsam bei dieser Übung.

Ein kleiner Ausblick auf die nächsten Ferien

Wenn du merkst, wie gut deinem Kind diese Mischung aus Bewegung, Ruhe und Aufmerksamkeit tut:

In den Sommerferien biete ich eine Kinderyoga-Ferienwoche in kleiner Gruppe an.
Bis dahin habt ihr auch noch die Möglichkeit zur gemeinsamen Teilnahme an Eltern-Kind-Workshops.

Ein Raum, in dem Kinder sich bewegen, ausprobieren und einfach sie selbst sein dürfen.

kinderyoga balance kids berlin

Das Beitragsbild wurde auf Basis eigener Inhalte mit KI erstellt.
Das Bild mit dem Regenbogen stammt aus eigener Fotografie.

Abnehmen: Warum ‚weniger essen & mehr Sport‘ bei uns Frauen oft nicht funktioniert – und was dein Darm damit zu tun hat.

Ein Plädoyer für weniger Härte und mehr Rhythmus im Alltag von Diana Petersen.

Wir Frauen haben es nicht immer leicht – und das hat nichts mit Selbstmitleid zu tun. Es ist unsere biologische Realität. Kennst du das? Du denkst dir: „Früher habe ich einfach zweimal das Abendbrot weglassen oder bin eine Runde extra gelaufen und zack – die Hose passte wieder.“ Doch plötzlich funktioniert das nicht mehr.

Ich bin Diana Petersen, 41 Jahre alt und Mutter von drei Kindern. Als Yogalehrerin und Ernährungsberaterin kenne ich beide Seiten: Die faszinierende Theorie der Biochemie und die chaotische Praxis des Familienalltags. Ich weiß genau, wie es ist, wenn die Zeit knapp ist und sich der Körper nach den Geburten plötzlich wie „fremdes Terrain“ anfühlt.

Das „Früher-Phänomen“: Warum alte Strategien heute scheitern

Viele von uns versuchen verzweifelt, die Methoden ihrer 20er-Jahre auf ihren Körper mit 35 oder 40 anzuwenden. Doch die Spielregeln haben sich geändert:

  • Hormonelle Umstellung:
    Nach Schwangerschaften und mit dem Älterwerden sortiert sich dein gesamtes hormonelles System neu. Die Strategien von früher greifen hier oft ins Leere.
  • Stress & Mental Load:
    Als Mutter trägst du eine enorme Verantwortung. Schlafmangel und ständige Erreichbarkeit versetzen deinen Körper in einen dauerhaften Alarmzustand.
  • Der Notlauf-Modus:
    Ein gestresster Körper hat Angst. Er hält an jeder Kalorie fest, um dich in einer vermeintlichen Notsituation zu schützen. Er lässt Fettreserven nur los, wenn er sich sicher fühlt.

Mein Credo:
Dein Körper ist kein Feind, den du besiegen musst, sondern ein Partner, der nach Sicherheit sucht.

Die 5 Säulen für deine biochemische Sicherheit

Um den Kampf gegen das Gewicht zu beenden, müssen wir verstehen, was in deinem Inneren passiert. Es sind diese fünf Faktoren, die entscheiden, ob dein Stoffwechsel blockiert oder in die Balance findet:

  1. Stabiler Blutzucker:
    Schluss mit der Insulin-Achterbahn! Nur bei einem stabilen Spiegel kann dein Körper überhaupt an Fettreserven rankommen.
  2. Gesunder Darm:
    Er ist deine Schaltzentrale. Ein gestresster Darm befeuert stille Entzündungen, die deine Hormone lahmlegen und deine Energie rauben.
  3. Hormonelle Balance:
    Deine Hormone sind wie ein Orchester. Wir füllen deine Speicher mit echten „Baustoffen“ auf, damit dein Zyklus wieder für dich arbeitet.
  4. Schlaf – dein Abnehm-Turbo:
    Schlaf ist keine Zeitverschwendung, sondern dein wichtigstes Regenerationsprogramm. Er reguliert die Hungerhormone und senkt den Cortisolspiegel.
  5. Echte Sättigung:
    Heißhunger ist oft ein biologischer Hilfeschrei nach Eiweiß oder Mineralstoffen. Wenn dein Körper bekommt, was er braucht, verschwindet der Jieper auf Süßes.
Du möchtest diesen Weg nicht alleine gehen?

Ich weiß, dass Wissen eine Sache ist – die Umsetzung im Alltag mit all seinen Herausforderungen eine ganz andere. Genau dafür habe ich die Ernährungs-Balance Gruppe ins Leben gerufen.

Im Dschungel der Ernährungsempfehlungen ist es leicht, den Überblick zu verlieren. Dabei sollte Essen einfach, gesund und genussvoll sein. Meine Gruppe bietet dir professionelle Ernährungsbegleitung – ohne komplizierte Diäten, ohne Kalorienzählen, dafür mit echtem Verständnis für deinen weiblichen Körper.

Das erwartet dich:

  • Klarheit statt Verwirrung: Fundiertes Ernährungswissen, das du sofort umsetzen kannst.
  • Kein Diät-Stress: Wir setzen auf langfristige Gewohnheiten.
  • Persönliche Begleitung: Austausch in einer kleinen, festen Gruppe.
  • Wohlbefinden steigern: Spürbar mehr Energie durch bewusste Lebensmittelauswahl.

Ich glaube an die Kraft einer konstanten Betreuung. Deshalb ist die Ernährungs-Balance Gruppe ein monatliches Begleitprogramm. So bleibst du am Ball, entwickelst ein gesundes Gefühl für deine Ernährung und hast die Sicherheit einer festen Gemeinschaft.

Dein Beitrag: 89 € pro Monat.

Meine 4 Praxis-Tipps: Was du heute sofort verändern kannst

Ich möchte, dass du heute mit etwas Konkretem startest. Diese Schritte helfen deinem System, wieder in den Modus „Regeneration“ zu schalten:

  • Gemüse – Die Menge macht’s:
    Wir brauchen ca. 500 bis 800 Gramm am Tag. Gemüse ist das wichtigste Futter für deine Darmbakterien.
  • Schlafroutine bewahren:
    Finde eine kleine Routine am Abend, die deinem Nervensystem signalisiert: „Es ist jetzt sicher, herunterzufahren.“
  • Bewegung statt Leistungsdruck:
    30 Minuten schnelles Gehen an der frischen Luft bewirkt oft mehr als hartes Training, weil es Stress abbaut, anstatt neuen zu erzeugen.
  • Richtig trinken & Zucker ausschleichen:
    Sätze auf Wasser und ungesüßte Tees. Dein Blutzucker wird dir mit stabiler Energie danken.
Antientzündlich nähren statt restriktiv hungern

Vergiss das Ideal von 90-60-90. Es geht darum, dass du dich in deiner Haut wieder zu Hause fühlst. Als Yogalehrerin weiß ich: Du kannst einen Blutzucker-Absturz nicht wegatmen. Mein Ansatz verbindet mentale Entspannung mit biochemischer Stabilität.

Hab Geduld mit dir. Nicht alles wird sofort perfekt klappen. Aber mit der Zeit wirst du merken, wie die Energie zurückkehrt und die Leichtigkeit bleibt.


Bist du bereit, den Kampf gegen deinen Körper zu beenden?
Ich helfe dir dabei, deinen ganz persönlichen Rhythmus wiederzufinden.

📧 Oder schreib mir direkt: info@yoga-am-krupundersee.com
oder WhatsApp: 0176- 30 10 81 50

Diana Petersen
Yoga & Ernährung
Ernährungsberatung mit Fokus auf
● Darmgesundheit
● Hormonelles Gleichgewicht
● Alltagstauglich & Stressreduktion

Das Beitragsbild wurde auf Basis eigener Inhalte mit KI erstellt.
Das Bild von Diana Petersen stammt aus ihrer eigenen Fotografie.

Dein kleiner Anker im Alltag: Warum ich die Ujjayi-Atmung so liebe

Eine Hommage an die Ujjayi-Atemtechnik von der erfahrenen Yogalehrerin Daniela Heinßmann

Der Außenlärm lenkt mich immer ab, da kann ich nicht so richtig bei mir sein.

Diesen Satz sagte mir diese Woche eine Schülerin nach der Stunde, und ich konnte so sehr mit ihr fühlen. Wir Frauen kennen das doch alle: Selbst wenn wir uns mal die Zeit für Yoga nehmen, rattert im Hinterkopf der „Mental Load“. Was muss ich noch einkaufen? Haben die Kinder alles für morgen? Wann schaffe ich das Projekt im Büro?
Es ist oft verdammt schwer, sich von den Geräuschen im Außen und dem Lärm im eigenen Kopf zu lösen. Aber genau hier habe ich eine gute Nachricht für dich: Du musst diesen Lärm nicht mit Gewalt „wegmachen“. Du darfst ihm einfach etwas entgegensetzen, das dich sanft zurückholt.

Ich bin Daniela Heinßmann und ich bin nicht nur Yogalehrerin sondern auch hochsensibel, neurodivergent, ADHS-ler – die Worte und Beschreibungen mehren sich. Wie wahrscheinlich viele auf der Welt und in der Großstadt Berlin, habe ich lange gebraucht um zu verstehen, was in mir vorgeht. Die buddhistische Lehre und die Yogalehrerausbildung haben mir neben vielen anderen Aspekten sehr geholfen bei meinem Entwicklungsweg bis hin zum heutigen Verständnis für Achtsamkeit und Sein. Weil es mir so wichtig ist, dass die Menschen immer früher auf diesen Weg der Erkenntnis gelangen, was Ihnen gut tut, unterstütze ich mit meiner Arbeit sehr gern Kinder und Mütter.

Mein absoluter Geheimtipp den Lärm und Stress des Alltages zu entgehen und nicht in sich aufzusaugen ist die Ujjayi-Atmung. Für mich ist sie mein ultimatives Selfcare-Tool geworden – ein kleiner, unsichtbarer Anker, der mich immer wieder zu mir selbst zurückholt, egal wie laut die Welt gerade ist.
Das Besondere an Ujjayi ist nämlich: Du erschaffst dir dein eigenes Geräusch. Dieses sanfte Rauschen in deiner Kehle ist lauter als deine Gedanken und präsenter als das Ticken der Uhr an der Wand oder der Autos auf der Straße. Es ist, als würdest du dir für einen Moment Kopfhörer aufsetzen, die dich direkt mit deiner inneren Ruhe verbinden.

Aktuell haben wir Februar. Seit einigen Wochen halten wir die Winterkälte und das graue Wetter aus. Unser Gemüt ist schwer, wir müssen uns zum rausgehen und bewegen oft zwingen, weil wir keine Lust auf das kalte und triste Wetter haben.
Oft kippt zu dieser Zeit unsere Stimmung, wir sind etwas leichter reizbar, die Verspannungen nehmen zu, wir erkälten uns, die Kinder werden zappeliger und wir sind schnell genervt. All das lässt es uns noch schwieriger Fallen zu uns zu kommen und unsere Mitte zu fühlen oder einfach mal nur einen kurzen Moment zu entspannen.

Was ich sagen möchte:

Du bist mit deiner Stimmung und deinen Gefühlen gerade nicht allein.

Genau deshalb habe ich die Ujjayi-Atmung diesen Monat als unseren Anker eingeführt. In meinen Yoga-Kursen und Yoga-Pilates-Kursen werdet ihr im Februar mehr über die Ujjayi-Atmung lernen. Wir üben Sie gemeinsam und wenden Sie in den Stunden an. So kannst du die Atmung mit in deinen Alltag nehmen und für dich praktizieren, Zuhause, Unterwegs und in den Kursen.
Nutze die Ujjayi-Atmung als deinen Anker.

Was ist die Ujjayi-Atmung überhaupt?

Vielleicht hast du den Begriff schon mal in einer meiner Yogastunden gehört. Ujjayi klingt komplizierter, als es ist. Im Grunde verengen wir beim Atmen nur ganz leicht die Stimmritze im Hals. Dadurch entsteht dieses sanfte, reibende Geräusch, das mich immer an Meeresrauschen erinnert (manche nennen es auch die Darth-Vader-Atmung).
Dieses Rauschen ist wie ein Signal an dein Nervensystem: „Alles sicher, wir können einen Gang runterschalten.“ Dein Puls sinkt, Cortisol wird abgebaut und du kommst raus aus dem Stress-Modus.
Physiologisch gesehen bremst du den Atemstrom damit ganz leicht ab. Das gibt deiner Lunge mehr Zeit, den Sauerstoff aufzunehmen, und schickt gleichzeitig ein Signal an dein Nervensystem: „Alles sicher, du kannst entspannen.“

Und wie mache ich das jetzt genau?

Du musst dich dafür nicht verbiegen oder besonders beweglich sein. Du kannst es jetzt gerade direkt dort probieren, wo du sitzt oder stehst:

  1. Der Spiegel-Trick: Stell dir vor, du hast einen kleinen Handspiegel vor deinem Gesicht. Atme durch den Mund aus und versuch, ihn zu behauchen, damit er beschlägt. Es entsteht ein weiches „Haaaaah“-Geräusch tief in deiner Kehle.
  2. Mund zu: Jetzt machst du genau das Gleiche, lässt den Mund dabei aber locker geschlossen. Du atmest also durch die Nase ein und aus, behältst aber dieses sanfte „Hauchen“ hinten im Rachen bei.
  3. Rhythmus finden: Versuche deinen Atem weiter zu verlangsamen und so lang wie möglich, ein- und auszuatmen. Schließe deine Augen, so kannst du dich noch besser auf deinem Atem konzentrieren. Es geht nicht darum, besonders viel Druck zu erzeugen, sondern einen gleichmäßigen, feinen Atemfluss zu finden, der sich für dich gut anfühlt.

Was passiert körperlich bei der Ujjayi-Atmung?

Die Ujjayi-Atmung ist weit mehr als nur ein Geräusch. Sie ist ein mechanischer Hebel für deine Gesundheit.
Durch die sanfte Verengung der Stimmritze wird der Vagusnerv im Rachenraum stimuliert. Er ist die „Entspannungstaste“ deines Körpers. Dein Körper bekommt das Signal, dass er einen Gang runterschalten darf. Dein Puls sinkt, der Blutdruck reguliert sich und Stresshormone wie Cortisol werden abgebaut.
Dein Zwerchfell arbeitet tiefer. Das ist wie eine kleine Massage von innen für deinen Bauchraum – besonders gut, wenn Stress dir sprichwörtlich auf den Magen schlägt. Die tiefe Atmung massiert deine Verdauungsorgane und fördert die Durchblutung im Bauchraum. Das hilft bei einem „nervösen Magen“ und regt den Stoffwechsel an.
Du nutzt dein Atem-Volumen einfach besser aus. Das stärkt die Atemwege, wie Fitnesstraining für deine Lunge. Durch den leichten Widerstand beim Ausatmen werden deine Atemwege von innen heraus stabilisiert. Das ist eine ideale Prävention gegen Kurzatmigkeit und chronische Atembeschwerden.

Vielleicht hört sich das alles ganz schön sachlich an, aber das tut die Information. Ich habe versucht es anders zu verpacken für dich ^^
Ich kann dir versichern, diese Atmung ist kein Hexenwerk. Und selbst wenn du das Gefühl hast sie noch nicht richtig zu beherrschen, ist der Effekt dennoch bereits da. Versteif dich nicht zu sehr auf die richtige Technik. Versuche dich zu lösen und mehr zu spüren als zu lenken.

Psychosomatik: Wenn der Stress sich im Körper zeigt

Energetische Blockaden manifestieren sich oft in körperlichen Schmerzen. Die Ujjayi-Atmung setzt genau dort an, wo viele von uns den Alltag am meisten spüren:

1. Im Nacken (Energetisch: Kehl-Chakra / Vishuddha-Chakra)

Vor allem wir Frauen tragen die Last der Welt auf den Schultern, wir bürden Sie uns auf, wir trauen und nicht nein zu sagen. Ein blockiertes Kehlchakra zeigt sich oft durch chronische Nacken- und Schulterverspannungen oder einen „Kloß im Hals“. Die U3-Atmung vibriert sanft in diesem Bereich, löst die Muskulatur von innen und hilft dir dabei dich genau hier zu stärken.

2. Im Magen (Energetisch: Solarplexus-Chakra / Manipura-Chakra)

Der Bereich oberhalb des Bauchnabels ist unser Kraftzentrum, aber auch der Ort für Angst und Stress. Manifestiert sich hier eine Blockade, leiden wir unter Magenschmerzen oder Druckgefühlen. Die gezielte Zwerchfellbewegung der Ujjayi-Technik lockert diesen Raum auf und stärkt dein Selbstbewusstsein und dein inneres Feuer (Agni).

ChakraBild

Warum das gerade im Alltag so gut hilft

Gerade wenn es um uns herum laut oder hektisch wird, neigen wir dazu, die Luft anzuhalten oder sehr flach zu atmen. Die Ujjayi-Atmung gibt dir dein Gefühl von Kontrolle zurück. Es ist dein privates Meeresrauschen, dein persönlicher interner Rückzugsort, den du immer dabei hast.
Also probiere es doch einfach mal aus, wenn dein Kind den nächsten Vulkanausbruch bekommt oder dein Chef die wieder neue Termine on Top packt.

Wie und wann kann ich die Ujjayi-Atmung für mich nutzen?

1. In deinem Alltag

Stell dir vor, es ist 16 Uhr, die Kinder streiten, das Telefon klingelt und draußen ist es stockfinster. Dein erster Impuls ist vielleicht, die Luft anzuhalten oder genervt zu seufzen. Genau hier ist der Moment für deine Ujjayi-Atmung.
Du musst dafür nicht auf die Matte. Du stehst einfach nur da, spürst deine Füße auf dem Boden und nimmst drei tiefe Ujjayi-Atemzüge. Es verändert nicht die Situation im Außen, aber es verändert, wie du darauf reagierst.

Egal ob du im Bus sitzt, in der Warteschlange stehst, dein Kind gerade einen Moment des Ausbruchs hat oder du aufgeregt einem Meeting entgegensiehst – du kannst dich jederzeit damit erden, auch leise und ohne Ton. Für eine dezente Ujjayi-Atmung auf der Arbeit und in der Öffentlichkeit verenge die Stimmritze nur so minimal, dass das Rauschen wirklich nur in deinem eigenen Innenohr stattfindet. Konzentriere dich dabei auf den sanften Ton, das Gefühl im Rachenraum und die Atembewegung in dir. Schon 2 Atemzüge reichen oft aus, deinen Stresspegel drastisch runterzuschrauben.

yogaklasse in berlin weißensee
2. Bei der Yoga- und Meditationspraxis

Der Ton, der während der Ujjayi-Atmung entsteht unterstützt dich dabei, mehr bei dir zu sein. Oft driften deine Gedanken ab. Du schaust zu anderen in der Yoga-Klasse rüber, hörst die Autogeräusche der Straße oder bist in Gedanken doch wieder bei der Arbeit oder den Familien-To-Do´s. Deine Atmung und dein Ton holen dich wieder zurück zu dir auf deine Matte und in deinen Körper.

Möchtest du diese Praxis gemeinsam üben?
Dann komm gern diesen Monat zu einen meiner Kurse und üben gemeinsam.

FAQ: Was meine Schüler mich oft fragen

Frage: „Muss ich das Geräusch im Hals erzwingen?“
Antwort: Nein, es soll ein sanftes Gleiten sein, kein Pressen. Wenn es kratzt, nimm etwas Druck raus.

Frage: „Darf ich Ujjayi auch bei Erkältung machen?“
Antwort: Wenn der Hals entzündet ist, gönn dir Ruhe. Ujjayi ist Krafttraining; bei Infekten darfst du weich und passiv atmen.

Frage: „Kann ich das eigentlich auch mit meinem Kind zusammen machen?“
Antwort: Absolut! Gerade wenn es zu Hause mal wieder wuselig wird oder die Kinder nach einem langen Schultag gar nicht mehr zur Ruhe kommen, ist Ujjayi eine tolle spielerische Hilfe.

Wie praktiziere ich die Ujjayi-Atmung (Pranayama) gemeinsam mit meinem Kind?

Kinder lieben Bilder! Statt deinem Kind kompliziert etwas von „Stimmritzen-Verengung“ zu erklären und mit komplizierten Yoga-Worten um dich zu werfen, kannst du es so probieren:

  • Das fauchende Kätzchen: Probiert gemeinsam wie eine ganz kleine schnurrende Katze zu atmen oder wie ein kleiner Drache, der nur ganz wenig Rauch ausstoßen will.
  • Muscheln hören: Wenn ihr eine Muschel habt, könnt ihr am Ohr hören, wie ihr das Meer in der Muschel rauschen hören könnt. Versucht gemeinsam ein solches Rauschen im Hals zu machen.
  • Gemeinsames „Spiegel-Anhauchen“: Nehmt euch einen Spiegel und haucht den Spiegel an. Noch mehr Spaß macht es, wenn ihr danach Bilder auf der Spiegelfläche malen könnt. Achtung Sie verschwinden schnell, aber mit dem nächsten Hauchen, wird es wieder sichtbar. So könnt ihr auch Nachrichten umhersenden, wie Stille Post.
pranayama atemübung mit kindern

Mein Tipp: Nutzt es als kleines Abendritual vor dem Schlafengehen. Die gemeinsame Zeit, die Verbindung und die Übung helfen euch, den Tag loszulassen und das Nervensystem sanft auf „Schlafmodus“ umzustellen. Es ist oft viel effektiver als tausendmal zu sagen: „Schlaf jetzt bitte endlich ein!“

Lass uns gemeinsam tief durchatmen!

Deine Dani

Daniela Heinßmann

Daniela Heinßmann

Yogalehrerin und Expertin für Achtsamkeit und Bewegung im Familienalltag

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Als kleines Dankeschön für dein Vertrauen schenke ich dir bei deiner Anmeldung einen 15 % Gutschein für dein nächstes 1-zu-1 Coaching bei mir. So können wir ganz individuell schauen, was dir und deinem Körper gerade wirklich guttut.

Die Beitragsbilder wurden auf Basis eigener Inhalte mit KI erstellt.
Das Profilbild stammt aus eigener Fotografie, Fotografin: Dana Karoline Stenner Fotomania Berlin.

Dein ganz persönliches Selfcare-Ritual: Tauche ein in die Magie von Lorbeer und Rose!

Deine Rezept für Entspannung am Abend von Daniela Heinßmann, Yogalehrerin und Aromaberaterin aus Berlin

Hallo du wundervoller Mensch!

Kennst du das Gefühl, wenn der Alltag dich einfach verschluckt? Wenn der Kopf raucht, die Seele sich nach einer Umarmung sehnt und der Körper nach einer Auszeit schreit? Ich kenne es nur zu gut! Und genau deshalb möchte ich dir heute mein ganz persönliches Anker-Ritual vorstellen: Mein DIY-Badeöl „Mut & Liebe“, eine zauberhafte Kombination aus Lorbeer und Rose, die dich gleichzeitig erdet, stärkt und in tiefe Geborgenheit hüllt.

Ich bin Daniela Heinßmann, Yogalehrerin und Aromaberaterin aus Berlin. Ich unterstütze Frauen und Kinder dabei mehr Balance in Ihr Leben zu bringen. Ätherische Öle können uns dabei sehr unterstützen. Wenn du dich fragst, wie das geht, dann gebe ich dir mit diesem Blogartikel einen kleinen Ansatz.

Ein Abend in der Badewanne ist so viel mehr als nur ein Bad – es ist eine bewusste Pause, ein Moment des Innehaltens und der puren Selbstliebe. Und das Beste daran? Du kannst es ganz einfach selbst machen!

Warum diese Kombination dein Herz berühren wird: Die Power von Lorbeer und Rose

Bevor wir ins Rezept eintauchen, lass uns kurz über die Stars dieses Rituals sprechen: Lorbeer und Rose. Jedes dieser ätherischen Öle hat seine ganz eigene, faszinierende Wirkung, die in Kombination ein wahres Kraftpaket für Körper, Geist und Seele bildet.

Lorbeer (Laurus nobilis) – Der Wächter deiner Kraft

Schon in der Antike war der Lorbeerbaum heilig. Seine Blätter zierten die Häupter von Siegern, Dichtern und Kaisern. Und diese symbolische Kraft des Sieges, der Weisheit und des Schutzes trägt das ätherische Lorbeeröl noch heute in sich.

  • Für den Geist: Wenn du dich zerstreut oder unkonzentriert fühlst, kann Lorbeeröl dir helfen, wieder Klarheit zu finden. Es wirkt anregend auf den Geist, fördert die Konzentration und schenkt dir mentale Stärke. Stell dir vor, wie es dir hilft, deine Gedanken zu ordnen und mutig neue Wege zu gehen. Es ist wie ein sanfter Coach, der dir zuraunt: „Du schaffst das!“
  • Für die Seele: Auf emotionaler Ebene kann Lorbeeröl Mut machen und Ängste lindern. Es gibt dir das Gefühl, geerdet und geschützt zu sein, und unterstützt dich dabei, dich von alten Lasten zu befreien. Gerade wenn du das Gefühl hast, festzustecken, kann Lorbeeröl dir den nötigen Impuls geben, dich wieder zu bewegen.
  • Für den Körper: Körperlich ist Lorbeeröl bekannt für seine durchblutungsfördernden und wärmenden Eigenschaften. Es kann bei Muskelverspannungen oder müden Gliedern wohltuend wirken. Ein echter Allrounder! Außerdem wirkt Lorbeer belebend, reinigend und desinfizierend für deine Atemwege und ist so im Winter ein zusätzlicher Wegbegleiter in der Erkältungszeit.

Rose (Rosa damascena) – Die Königin der Geborgenheit

Die Rose, die unumstrittene Königin der Blumen, ist ein Geschenk für alle Sinne. Ihr betörender Duft ist nicht nur luxuriös, sondern auch tiefgreifend heilend für unsere Emotionen. Rosenöl ist eines der kostbarsten ätherischen Öle – ein einziger Tropfen enthält die Essenz von unzähligen Blütenblättern.

  • Für den Geist: Rosenöl ist ein wahrer Seelenstreichler. Es wirkt stimmungsaufhellend, beruhigend und kann helfen, Gefühle von Traurigkeit oder Angst zu lindern. Es ist wie eine warme Umarmung, die dich daran erinnert, wie liebenswert und wertvoll du bist.
  • Für die Seele: Vor allem aber ist die Rose bekannt dafür, das Herz zu öffnen. Sie fördert Mitgefühl, Selbstliebe und Vergebung. Wenn du dich emotional ausgelaugt fühlst oder dein Herz schwer ist, kann das Aroma der Rose dir helfen, Sanftheit und Heilung zu erfahren. Es ist das Öl der bedingungslosen Liebe.
  • Für den Körper: Auch für die Haut ist Rosenöl ein wahrer Schatz. Es wirkt regenerierend, feuchtigkeitsspendend und kann bei trockener oder reifer Haut Wunder wirken. Ein Bad mit Rose ist somit auch ein kleines Schönheitsritual!

Dein persönliches DIY-Badeöl „Mut & Liebe“ – Das Rezept

Die Kombination dieser beiden Öle ist einfach magisch. Der Lorbeer gibt dir Stärke, die Rose hüllt dich in Liebe ein. Und das Beste? Mit diesem Rezept verteilen sich die ätherischen Öle dank der Milch/Sahne wunderbar im Badewasser, pflegen deine Haut zart und duftintensiv, ohne einen öligen Film zu hinterlassen.

Das brauchst du:

  • 20 ml hochwertiges Mandelöl (oder ein anderes mildes Basisöl wie Jojoba- oder Aprikosenkernöl)
  • 5 Tropfen reines ätherisches Rosenöl (alternativ, falls zu teuer, eine 10%ige Rosenverdünnung, davon dann ca. 10 Tropfen)
  • 3 Tropfen reines ätherisches Lorbeeröl
  • 100 ml Vollmilch oder Sahne (der Fettgehalt hilft, die Öle zu emulgieren und pflegt zusätzlich)
  • Ein kleines Gefäß oder eine Flasche zum Mischen
  • (Optional: Kerzen, getrocknete Rosenblüten und frische Lorbeerblätter für die Optik, denn dein Auge entspannt mit)

So geht’s – Schritt für Schritt zu deinem Wohlfühlbad:

  1. Mischen: Gib das Mandelöl, das Rosenöl und das Lorbeeröl in dein Gefäß. Schüttle es gut, damit sich die Öle verbinden.
  2. Emulgieren: Füge die Milch oder Sahne hinzu und rühre oder schüttle alles noch einmal kräftig durch. Das ist wichtig, damit die ätherischen Öle sich später im Wasser verteilen und nicht nur an der Oberfläche schwimmen.
  3. Baden: Lass warmes Wasser in deine Badewanne laufen. Während das Wasser einläuft, gieße deine Öl-Milch-Mischung langsam dazu. So verteilt sie sich am besten.
  4. Dekorieren (optional): Zünde ein paar Kerzen ohne Duftstoffe an, streue ein paar getrocknete Rosenblüten und frische Lorbeerblätter ins Wasser. Das ist nicht nur wunderschön anzusehen, sondern verstärkt auch das sinnliche Erlebnis.
  5. Genießen: Steig in die Wanne, schließe die Augen und atme tief ein. Spüre, wie die Wärme dich umfängt, wie die Düfte deine Sinne beruhigen und wie die Kraft des Lorbeers und die Sanftheit der Rose in dich einströmen. Lehn dich zurück und lass einfach los.

Wichtiger Hinweis für deine Sicherheit!

Ich liebe die Kraft der ätherischen Öle, aber es ist wichtig, sie mit Respekt und Wissen anzuwenden:

Da Lorbeeröl sehr potent ist, sollte man es in der Schwangerschaft oder bei sehr empfindlicher Haut vorsichtig dosieren. Im Zweifelsfall oder bei bestehenden gesundheitlichen Beschwerden sprich bitte immer vor der Anwendung mit deinem Arzt, Apotheker oder einem erfahrenen Aromatherapeuten. Deine Gesundheit und dein Wohlbefinden stehen an erster Stelle!

Ich hoffe, dieser Artikel inspiriert dich dazu, dir bald selbst dieses wunderbare Ritual zu gönnen. Berichte mir doch in den Kommentaren, wie du dich danach gefühlt hast!

Wenn du mehr über Ätherische Öle und deren Anwendung erfahren möchtest, spreche mich gern persönlich an.

Wusstest du? Dieses Jahr findet am Frauentag ein Workshop zum Thema Ätherische Öle und Yoga statt. Unser entspanntes gemeinsames Treffen für mehr Ruhe und Entspannung mit deinem eigenen DIY für Zuhause.

Alles Liebe und eine entspannte Zeit!

Deine Dani

Daniela Heinßmann

Daniela Heinßmann

Yogalehrerin und Expertin für Achtsamkeit und Bewegung im Familienalltag

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Die 7 Hauptchakren – Energetische Zentren

Ein Artikel von Daniela Heinßmann, Yogalehrerin und Chakratherapeutin aus Berlin

Was sind Chakren?

Energiearbeit Chakrabalance

Die sieben Hauptchakren und ihre Bedeutung

Wie beeinflussen die Chakren unser Leben?

ChakraBild

Methoden zur Harmonisierung der Chakren

Fazit

Dein Chakra-Selbsttest für zuhause

Auf dem Weg zur eigenen Balance begleiten uns die unglaublichsten Dinge!

Von Herzen

Deine Dani

Daniela Heinßmann

Daniela Heinßmann

Yogalehrerin und Expertin für Achtsamkeit und Bewegung im Familienalltag

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    Rezepte mit Ätherischen Ölen

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      Ätherische Öle

      Ein Fachbeitrag zur Erklärung der Art und Nutzung Ätherischer Öle von Daniela Heinßmann, Yogalehrerin, Energetikerin und Aromaberaterin

      Nutze Ätherische Öle zur Steigerung deines Wohlbefinden und Verbesserung deiner Gesundheit

      Die Welt der ätherischen Öle: Natürliche Kraft für Körper und Geist

      Hallo und schön, dass du hier bist!
      Mein Name ist Daniela Heinßmann und ich berate nicht nur Frauen die das Gefühl haben irgendwo stecken geblieben zu sein in Ihrem Leben oder Job, sondern auch Kinder und Familien. Mein Ziel ist dich bei mehr Balance im Alltag und Familienleben zu unterstützen. Meine Expertise für meine Arbeit ziehe ich aus einem abgerundeten Ausbildungsweg als Yogalehrerin und Medical Fitness Personaltrainerin sowie aus Spezialisierungen im Bereich Postnatal-Fitness, Kinderbewegung und Energetik.
      Mit diesem Blog möchte ich dir einen ersten Einblick in die Welt der Ätherischen Öle verschaffen.
      Melde dich gern, wenn du noch Fragen zum Thema hast 🙂

      Was sind ätherische Öle?

      Wirkung und Anwendung

      Sicherheitshinweise

      Dosierungsempfehlungen

      Empfehlung zur Dosierung für die Raumbeduftung

      Dosierung Ätherische Öle für Diffuser und Duftlampe
      Dosierung Ätherische Öle für die Hautanwendung

      Anwendungshinweise:

      Diese Empfehlungen dienen als allgemeine Richtlinie – jeder Mensch reagiert unterschiedlich auf ätherische Öle. Starte mit einer geringen Konzentration und passe sie individuell an.

      Ätherische Öle und Energiearbeit: Duft als Brücke zu innerer Harmonie

      Auf was sollte ich beim Kauf Ätherischer Öle achten?

      Lagerung und Haltbarkeit ätherischer Öle

      Energiearbeit Ätherische Öle

      Anwendung von ätherischen Ölen in der Energiearbeit

      Wie ätherische Öle die Yogapraxis bereichern

      Anwendungsmöglichkeiten während des Yoga

      Jetzt Anfrage senden

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        Training im Zyklus: Wenn die Form plötzlich „verschwindet“ (und warum das okay ist)

        Kennst du das? Du warst die letzten Wochen richtig gut drin, hast dich gesund ernährt, warst regelmäßig beim Sport und hast dich in deinem Körper so richtig wohl und zufrieden gefühlt. Und dann – von einem Tag auf den anderen – wachst du auf, schaust in den Spiegel und fragst dich: „Habe ich mir das alles nur eingebildet?“ Plötzlich ist da dieser kleine Blähbauch, der sich einfach unwohl anfühlt. Man zweifelt an sich selbst und fragt sich: „Wofür mache ich das eigentlich alles, wenn ich heute gefühlt wieder bei Null stehe?“

        Ich möchte dir heute sagen: Du hast dir nichts eingebildet. Dein Fortschritt im Training ist noch da. Es ist einfach nur dein Zyklus, der gerade sein eigenes Ding macht. Wir funktionieren in vier Phasen, und wenn wir lernen, diesen Rhythmus zu verstehen, verschwindet auch dieser Frust.

        1. Die Menstruationsphase: Zeit für Sanftheit

        Dein Körper: Der Hormonspiegel ist im Keller. Die Gebärmutter stößt die Schleimhaut ab. Das Bauch-Thema: Viele leiden unter dem typischen „Perioden-Bauch“. Durch Wassereinlagerungen und Entzündungsstoffe (Prostaglandine) bläht sich der Unterleib auf. Enge Kleidung fühlt sich jetzt an wie eine Qual.

        Das Gefühl: Die Hormone sind am Tiefpunkt, und obwohl du gesund isst, speichert der Körper Wasser. Dieser kleine „Perioden-Bloat“ ist kein Fett, sondern eine Reaktion deines Gewebes. Es ist völlig okay, wenn du dich jetzt unwohl fühlst und die Lust auf Bewegung fehlt. Bleibe in diesem Bereich deines Zyklus bei sanftem Training und fordere nicht zu viel.

        Dein Training: Jetzt ist Zeit für De-Loading. Dein Puls ist höher, deine Körperkraft geringer. Spaziergänge, leichtes Stretching oder sehr sanftes Mobility-Training sind ideal. Vermeide alles, was den intraabdominalen Druck (Druck im Bauchraum) erhöht.

        Yoga für dich:

        • Adho Mukha Virasana, Die Stellung des Kindes (weite Knie): Lass die Knie weit auseinander, damit dein Bauch ganz weich sinken kann. Hier gibt es keinen Druck, nur Entspannung für den unteren Rücken.
        • Supta Baddha Konasana, Liegender Schmetterling: Mit Kissen unter den Knien öffnest du sanft dein Becken. Es hilft dir, das Schweregefühl im Unterleib loszulassen.

        2. Die Follikelphase: Dein innerer Frühling

        Dein Körper: Die Periode ist vorbei, das Östrogen steigt an. Deine Energie kehrt zurück, die Wassereinlagerungen verschwinden und der Bauch wird wieder flach und fest.

        Das Gefühl: Die Blutung lässt nach, das Östrogen steigt und plötzlich fühlst du dich wieder wie du selbst. Der Bauch wird weich und flach, die Energie kehrt zurück. In dieser Phase deines Zyklus merkst du: Dein Training hat sich doch gelohnt!

        Dein Training: Dein Körper ist jetzt optimal auf Muskelaufbau eingestellt. Du bist koordinativ topfit und regenerierst schneller. Nutze diese Zeit für Krafttraining mit schweren Gewichten oder neue Sportarten.

        Yoga für dich:

        • Navasana, Das Boot (Navasana): Jetzt hast du wieder die Kraft und Lust, deine Körpermitte zu spüren.
        • Surya Namaskar, Sonnengrüße: Fließe dynamisch durch die Asanas und genieße die Leichtigkeit, die jetzt wieder da ist.

        3. Die Ovulationsphase: Das Energie-Hoch

        Dein Körper: Rund um den Eisprung erreicht das Östrogen (und oft auch Testosteron) sein Maximum. Du fühlst dich stark, attraktiv und hast am meisten Energie.

        Das Gefühl: Rund um den Eisprung bist du auf deinem Peak. Du fühlst dich stark und belastbar.

        Dein Training: Zeit für HIIT (High Intensity Interval Training) oder Sprints. Du bist auf deinem Leistungspeak. Aber Vorsicht: Die Hormone machen die Bänder und Sehnen etwas weicher – achte also besonders auf eine saubere Technik, um Verletzungen vorzubeugen.

        Yoga für dich:

        • Virabhadrasana II, Krieger II: Eine kraftvolle Standhaltung, die dir zeigt, wie stabil du eigentlich bist.
        • Bakasana, Die Krähe (Bakasana): Jetzt ist die beste Zeit für kleine Herausforderungen und Balance-Übungen.

        4. Die Lutealphase: Wenn die Zweifel kommen

        Dein Körper: Progesteron übernimmt das Kommando. Die Körperkerntemperatur steigt um ca. 0,5 Grad. Das Bauch-Thema: Kurz vor der Periode kommt der „Bloat“ zurück. Die Verdauung wird träger, Blähungen und PMS treten auf. Du fühlst dich schwerfälliger.

        Das Gefühl: Das ist die Phase, in der die meisten von uns anfangen zu zweifeln. Das Progesteron steigt, man schwitzt schneller, und der Bauch fühlt sich langsam wieder fester und aufgeblähter an. Du spürst wie sich dein Zyklus wieder verändert und du wieder eher Ruhe im Training benötigst.

        Dein Training: Fahr die Intensität langsam zurück. Dein Körper verbrennt zwar mehr Kalorien, ist aber weniger belastbar. Moderates Cardio (Laufen, Radfahren) ist super, um PMS-Symptome wegzuschwemmen.

        Mein Tipp: Erinnere dich in diesen Momenten daran, dass das reine Biologie ist. Dein Körper bereitet sich vor, er arbeitet. Das ist kein Rückschritt!

        Yoga für dich:

        • Viparita Karani, Beine an der Wand (Viparita Karani): Perfekt, um Wassereinlagerungen sanft auszuleiten und das Nervensystem zu beruhigen.
        • Janu Sirsasana, Sitzende Vorbeuge: Schenk dir selbst einen Moment des Rückzugs, wenn die Zweifel im Kopf zu laut werden.

        Sanfte Helfer für dein Wohlbefinden

        Um diesen kleinen Blähbauch und die Zweifel zu bändigen, kannst du deinen Körper ganz sanft unterstützen:

        Die kleine Tee-Apotheke:

        • Brennnesseltee: Mein absoluter Retter, wenn ich mich „schwammig“ fühle. Er hilft dem Körper, das Wasser sanft auszuspülen.
        • Fenchel-Anis-Kümmel: Er entspannt den Bauch von innen und löst das unangenehme Druckgefühl.
        • Frauenmantel: Unterstützt deine Hormone in der zweiten Zyklushälfte.

        Kleine No-Gos in der „Bloat-Phase“: Damit der Bauch nicht noch mehr spannt, verzichte ich in diesen Tagen auf stark gesalzenes Essen (bindet Wasser!) und Kohlensäure. Auch Rohkost am Abend lasse ich weg – gedünstetes Gemüse ist viel sanfter zu meinem Unterleib.

        Mein Fazit für dich

        Dieses Gefühl, sich plötzlich unwohl zu fühlen, obwohl man doch „alles richtig macht“, gehört leider dazu. Aber es ist nur eine Phase. Dein Körper leistet gerade wertvolle Arbeit im Hintergrund.

        Sei heute besonders lieb zu dir selbst. Du musst dich nicht in ein hartes Workout quälen, nur um dir etwas zu beweisen. Manchmal ist die sanfte Yoga-Einheit oder ein ruhiger Spaziergang genau das, was dich langfristig weiterbringt.

        Hast du dich auch schon mal gefragt, ob du dir deine Fitness-Erfolge nur eingebildet hast, wenn der Zyklus-Bloat zuschlägt? Du bist damit nicht allein! 🫶

        Hast du Fragen zum Thema oder Anregungen? Lass gern deinen Kommentar dar oder schreibe mich an.

        Herzliche Grüße

        Dani

        Das Beitragsbild wurde mit KI erstellt.